{"id":736,"date":"2015-04-28T15:28:42","date_gmt":"2015-04-28T15:28:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/?p=736"},"modified":"2015-04-28T15:30:22","modified_gmt":"2015-04-28T15:30:22","slug":"tomasz-kups-perspektiven-neuer-forschungen-an-der-rezeption-von-kant-und-neue-kantiana-in-den-polnischen-sammlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/tomasz-kups-perspektiven-neuer-forschungen-an-der-rezeption-von-kant-und-neue-kantiana-in-den-polnischen-sammlungen\/","title":{"rendered":"Tomasz Kup\u015b. Perspektiven neuer Forschungen an der Rezeption von Kant und neue \u201eKantiana\u201d in den polnischen Sammlungen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_738\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/39-1-11.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-738\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-738\" alt=\"39-1-1\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/39-1-11-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/39-1-11-199x300.jpg 199w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/39-1-11.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-738\" class=\"wp-caption-text\">Tomasz Kup\u015b<\/p><\/div>\n<p>Es ist sehr viel zum Thema der Rezeption von der Kant-Philosophie in Polen geschrieben worden<sup id=\"rf1-736\"><a href=\"#fn1-736\"  title=\"P. Chmielowski, Najdawniejsze wiadomo\u015bci o E. Kancie w pi\u015bmiennictwie naszym, &bdquo;Pami\u0119tnik Literacki&rdquo; 1903, z. 3; P. Chmielowski, Kant w Polsce, &bdquo;Przegl\u0105d Filozoficzny&rdquo;, R. 7, 1904, s. 4; W\u0142. M. Koz\u0142owski, J. K. Szaniawski, [w:] Wiek XIX. Sto lat my\u015bli polskiej, Warszawa 1907, t. 2; M. Smolarski, J. K. Szaniawski, przyczynek do charakterystyki, &bdquo;Biblioteka Warszawska&rdquo; 1910; M. Straszewski, Dzieje filozoficzne my\u015bli polskiej w okresie porozbiorowym, Krak&oacute;w 1912; F. Gabryl, Polska filozofia religijna, Warszawa 1913, t. 1; S. Harassek, Kant w Polsce przed rokiem 1830, Krak&oacute;w 1916, Geneza i charakterystyka kantyzmu polskiego, &bdquo;Przegl\u0105d Filozoficzny&rdquo; 1924; M. Manteufflowa, J. K. Szaniawski. Ideologja i dzia\u0142alno\u015b\u0107 1815-1830, Warszawa 1936; L. Kasi\u0144ski, Wp\u0142yw Kanta na Szaniawskiego, &bdquo;Przegl\u0105d Filozoficzny&rdquo; 1939.\">1<\/a><\/sup>. Es scheint, dass dieses Problem schon ausgiebig bearbeitet worden ist und ein abgeschlossenes Kapitel in der Philosophiegeschichte darstellt. Dieser Eindruck wird zus\u00e4tzlich durch die Tatsache verst\u00e4rkt, dass die ausf\u00fchrlichsten monographischen Auffassungen zu diesem Thema zu Beginn des 20. Jahrhunderts niedergeschrieben worden sind. Hier denke ich an die Bearbeitungen, welche von der Feder solcher Historiker wie Piotr Chmielowski, Stefan Harassek, W\u0142adys\u0142aw M. Koz\u0142owski, Maurycy Straszewski, Henryk Struve, W\u0142adys\u0142aw Tatarkiewicz<sup id=\"rf2-736\"><a href=\"#fn2-736\"  title=\"Hauptbearbeitungen nach dem Krieg: S. Kaczmarek, Pocz\u0105tki kantyzmu, Pozna\u0144 1961.\">2<\/a><\/sup> stammen.<\/p>\n<p>Heute wissen wir mit Sicherheit, dass ein Teil der fr\u00fcher ver\u00f6ffentlichten Informationen unpr\u00e4zise, manche g\u00e4nzlich falsch waren, andere hingegen \u00e4u\u03b2erst treu den Charakter der ersten Rezeption von der Kant-Philosophie wiedergaben. Mehrere Begebenheiten f\u00fchrten zu diesem Sachgegenstand, welche sowohl die Spezifik der polnischen Rezeption der Philosophie von Kant beeinflussten, wie auch bestimmte Weisen ihrer Bearbeitung in den sp\u00e4teren Zeiten festlegten. Erst (1) werde ich die wichtigsten Eigenschaften der fr\u00fchen polnischen Rezeption der Kant-Philosophie aufz\u00e4hlen und kurz charakterisieren, dann (2) werde ich einen Umriss zu den M\u00f6glichkeiten moderner, erweiterter Forschungen an dieser Frage darstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(1)<\/p>\n<p>(a) <b>Problem der Sprache<\/b>. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann die polnische Sprache (haupts\u00e4chlich dank den Bem\u00fchungen der Komission f\u00fcr die Nationale Bildung) erst eine polnische Sprache zu werden. Latein war f\u00fcr das traditionelle Schulwesen vor der Bildungsreform eine Lehrsprache. Die Sprache, welcher sich die polnischen Eliten zu dieser Zeit bedienten, war mit Sicherheit die franz\u00f6sische Sprache, obwohl sich die Angelegenheiten in dieser Hinsicht sehr verschiedenartig gestalteten. Wie Janusz Tazbir schreibt, folgten die Eliten dem Geschmack ihres Herrschers und dem des Hofes<sup id=\"rf3-736\"><a href=\"#fn3-736\"  title=\"J. Tazbir, W pogoni za Europ\u0105, Warszawa 1998, s. 158.\">3<\/a><\/sup>. Ich erw\u00e4hne dies, da die erste Rezeption der Kant-Philosophie in Polen einem Zeitraum zukommt, in dem Latein als ein Synonym der Scholastischen Metaphysik behandelt wird, und Franz\u00f6sisch nicht nur als ein Kommunikationsmittel, sondern auch als eine philosophische Wissensquelle dominiert. Wenige Gelehrte kannten die deutsche Sprache.<\/p>\n<p>Eine interessante Best\u00e4tigung des Zusammenhanges zwischen der allgemein benutzten Sprache in der polnischen Wissenschaft, und der Rezeption der Kant-Philosophie ist eine Episode, welche von dem litauischen Philosophie-Historiker Dalius Viliunas beschrieben worden ist. Viliunas hat die erste (aus dem Jahre 1765 kommende) Erw\u00e4hnung zum Thema des Textes in den Schriften des polnischen Autors erkannt. Es geht um die lateinischen Vorlesungen von Kazimierz Narbutt (<i>Institutiones Philosophiae Ecklecticae <\/i>[\u2026]<i> a patrae Casimiro Narbuti. Dombrovicae, anno 1764 in 1765<\/i>)<sup id=\"rf4-736\"><a href=\"#fn4-736\"  title=\"Vgl. D. Viliunas, Od kiedy krytykujemy Kanta? Wersja litewska, &bdquo;Studia z Historii Filozofii&rdquo; 1 (6)\/2015. [&bdquo;Dlaczego my\u015bliciele litewscy i polscy najpierw zapomnieli o Kancie, a potem ponownie odkryli go pod koniec XVIII wieku? Odpowied\u017a na to pytanie mo\u017ce by\u0107 zaskakuj\u0105co prosta: dlatego, \u017ce Kant przesta\u0142 pisa\u0107 po \u0142acinie. Polsko-litewska filozofia uprawiana by\u0142a bowiem pocz\u0105tkowo g\u0142&oacute;wne w j\u0119zyku \u0142aci\u0144skim, a nast\u0119pnie &ndash; w j\u0119zyku francuskim. Znajomo\u015b\u0107 za\u015b j\u0119zyka niemieckiego by\u0142a kiepska, a wi\u0119kszo\u015b\u0107 filozof&oacute;w w og&oacute;le nie korzysta\u0142a z niemieckich orygina\u0142&oacute;w, co zreszt\u0105 potwierdza p&oacute;\u017aniejsza g\u0142o\u015bna krytyka Kanta autorstwa Jana \u015aniadeckiego, rektora Uniwersytetu Wile\u0144skiego.&rdquo;]\">4<\/a><\/sup>. Es sind in diesem Falle die Daten und Fakten wichtig, dass es sich die Erw\u00e4hnung auf die lateinische Abhandlung von Kant handelt. \u201eWieso haben die litauischen und polnischen Denker erst Kant vergessen, und ihn dann erneut Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt?\u201d \u2013 fr\u00e4gt Viliunas \u2013 \u201edie Antwort auf diese Frage kann \u00fcberraschend einfach sein: deswegen, da Kant aufgeh\u00f6rt hat in Latein zu schreiben. Die Polnisch-Litauische Philosophie wurde n\u00e4mlich anfangs in lateinischer Sprache, dann \u2013 in franz\u00f6sischer Sprache betrieben. Die Kenntnis der deutschen Sprache hingegen war miserabel, und die Mehrheit der Philosophen nutzte die deutsche Originale \u00fcberhaupt nicht, was dagegen die sp\u00e4tere laute Kritik an Kant des Autors Jan \u015aniadecki, des Rektors von der Universit\u00e4t Vilnius best\u00e4tigt\u201d<sup id=\"rf5-736\"><a href=\"#fn5-736\"  title=\"Ebd., S. 93.\">5<\/a><\/sup>. Ich denke, dass diese Ansichtweise viele Verworrenheiten der Rezeption von der Kant-Philosophie, vor allem unter den frankophilen Polen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>(b) <b>Eine starke Verbindung mit der aktuellen Politik<\/b>. Es geht nicht nur um die international Politik, aber auch um die Innenpolitik des Bildungswesens der Kommission f\u00fcr die nationale Bildung und um die Besetzung von Universit\u00e4ts-Arbeitsstellen.<\/p>\n<p>Die Tatsache ist allgemein bekannt, dass als erstes nicht die Hauptwerke von Kant in die polnische Sprache \u00fcbersetzt worden sind, sondern kleinere politische und historiosophischen Schriften. Als die erste Abhandlung <i>Zum ewigen Frieden <\/i>ins Polnische \u00fcbersetzt wurde (von J\u00f3zef Bychowiec, aus dem Deutschen; und von dem Pfarrer Szymon Bielski, aus der franz\u00f6sischen Sprache), wurde kurz darauf auch die \u00dcbersetzung <i>Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltb\u00fcrgerlicher Absicht<\/i> von Bychowiec ver\u00f6ffentlicht, deren Abschriften in dem Kreis polnischer Patrioten bekannt waren<sup id=\"rf6-736\"><a href=\"#fn6-736\"  title=\"Vgl. Anna z Zammoyskich Sapie\u017cyna, Kanta o historii powszechnej, [w:] Recepcja filozofii Immanuela Kanta w filozofii polskiej w pocz\u0105tkach XIX wieku. Cz\u0119\u015b\u0107 1: J&oacute;zef W\u0142adys\u0142aw Bychowiec, Anna z Zamoyskich Sapie\u017cyna, Jan \u015aniadecki, Franciszek Wigura, oprac. nauk. Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2014, s. 101 i nast.\">6<\/a><\/sup>. Es gibt keine Zweifel, was das f\u00fcr Hauptgr\u00fcnde des Interesses eben an diesen Abhandlungen waren. In der Autorit\u00e4t von Kant suchten die Polen Argumente einer Unterst\u00fctzung von der Sammel-Kritik der Politik gro\u03b2er Gro\u03b2m\u00e4chte<sup id=\"rf7-736\"><a href=\"#fn7-736\"  title=\"M. \u017belazny, Przedmowa t\u0142umacza, [w:] Kant I., O porzekadle. To mo\u017ce by\u0107 s\u0142uszne w teorii, ale nic nie jest warte w praktyce. Do wiecznego pokoju. Projekt filozoficzny, Toru\u0144 1995.\">7<\/a><\/sup>. Interessant, dass diese Argumente sogar in der Abhandlung <i>Die Religion innerhalb der Grenzen der blo\u00dfen Vernunft <\/i>gefunden wurden (wovon ein anonymer Text aus dem Jahre 1794 unter dem Titel <i>Untersuchungen \u00fcber die Rechtm\u00e4ssigkeit der Theilung Polens <\/i>zeugt).<\/p>\n<p>Eine andere Sache ist hingegen die Verstrickung der Rezeption von der Kant-Philosophie in die Politik des Bildungswesens durch die Kommission f\u00fcr die nationale Bildung. Die Priorit\u00e4ten, welche von den Hauptsch\u00f6pfern der Bildungsreform auf polnischen Erden bestimmt wurden, haben g\u00e4nzlich die philosophische Spekulation zugunsten die Verbreitung des Wissens \u00fcber die Natur \u2013 und was eng damit verbunden ist \u2013 seine empirischen und sensualistischen Begr\u00fcndungen ausgeschlossen, welche haupts\u00e4chlich in den Werken franz\u00f6sischer und englischer Autoren gesucht wurde<sup id=\"rf8-736\"><a href=\"#fn8-736\"  title=\"Vgl. ks. S. Janeczek, Komisja Edukacji Narodowej. Perspektywy badawcze w kr\u0119gu historii kultury intelektualnej, &bdquo;Roczniki Kulturoznawcze&rdquo;, t. 1, 2010. Das am &ouml;ftesten angegebene Beispiel in dem Lehrbuch f&uuml;r Logik, das f&uuml;r die Kommission f&uuml;r die nationale Bildung geschrieben worden ist und zwar von &Eacute;. B. de Condillaca: La Logique ou les premiers d&eacute;veloppements de l&rsquo;art de penser. Paris 1780 (polnische &Uuml;bersetzung: Logika czyli pierwsze zasady sztuki my\u015blenia, dzie\u0142o elementarne&hellip; na \u017c\u0105danie bywszej Komisji Edukacyjnej Narodowej dla szk&oacute;\u0142 publicznych napisane i od niej aprobowane, a teraz z przydatkiem niekt&oacute;rych obja\u015bnie\u0144 i przypis&oacute;w przez Jana Znosk\u0119 z francuskiego na polski j\u0119zyk prze\u0142o\u017cone. Wilno 1802, 18193.\">8<\/a><\/sup>. In diesem Kontext eben kam es zu einer bekannten Polemik der Texte von Jan \u015aniadecki gegen die neue deutsche Metaphysik, welche sich einer desto gr\u00f6\u03b2eren Popularit\u00e4t unter der Jugend erfreute.<\/p>\n<p>(c) <b>Das Fehlen an \u201eoffiziellen\u201d Abhandlungen \u00fcber die Philosophie von Kant<\/b>. Die angek\u00fcndigten Abhandlungen (von A. Dowgird oder J. K. Szaniawski) sind entweder nie entstanden, oder sie sind unauffindsam verloren gegangen. Ihre Entdeckung, wenn sie \u00fcberhaupt irgendwann m\u00f6glich sein wird, kann nur dank systematischen Archiv-Untersuchungen get\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>Ein Paradox ist, dass die erste gro\u03b2e Abhandlung, welche von einem Polen geschrieben worden ist, in der franz\u00f6sischen Sprache erschien. Es geht um das nicht vollendete Werk unter dem Titel <i>Philosophie critique decouverte par Kant <\/i>(Marseille 1803) des Autors J\u00f3zef Maria Hoene Wro\u0144ski. Wro\u0144ski schrieb \u00fcberhaupt nicht auf Polnisch, deswegen wird seine Zugeh\u00f6rigkeit zu der polnischen Philosophiegeschichte in Frage gestellt. Eine unbestrittene Tatsache ist dies, dass der ver\u00f6ffentlichte Teil von der Monographie einer der gr\u00f6\u03b2eren Bearbeitungen des Inhaltes von den<i> Metaphysische[n] Anfangsgr\u00fcnde[n] der Naturwissenschaft<\/i> beinhaltet.<\/p>\n<p>Die ersten in der polnischen Sprache geschriebenen ausf\u00fchrlichen Bearbeitungen von der Kant-Philosophie wurden erst in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts (von Leon Grabowski und J\u00f3zef Go\u0142uchowski) ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>(d) <b>Die erste Rezeption der Kant-Philosophie war eines \u201einoffiziellen\u201d, oder sogar eines \u201ekonspirativen\u201d Charakters. (<\/b>Kant und die deutsche Philosophie fanden viele Bef\u00fcrw\u00f6rter unter den polnischen Jakobinern.)<\/p>\n<p>Von dem \u201einoffiziellen\u201d Charakter der ersten Rezeption der Kant-Philosophie in Polen sprechend, denke ich vor allem an zwei Tatsachen. Als erstes, die wertvollen Texte, welche die Kenntnis der Kant-Philosophie best\u00e4tigen oder anonym oder \u2013 eventuell \u2013 unter einem Pseudonym herausgegeben worden sind. Dies betrifft vor allem die Polemiken, welche durch die Schriften von Jan \u015aniadecki hervorgerufen worden sind. Dies erlaubt sogar von einem \u201eParadox von \u015aniadecki\u201d zu sprechen. W\u00e4re nicht seine Kritik der deutschen Philosophie, dann w\u00fcrden viele Abhandlungen von der Kant-Philosophie gar nicht geschrieben werden, oder w\u00fcrden nicht ver\u00f6ffentlicht werden. Eben die anonymen Polemiken zeigen die wahrhaftige \u2013 aber \u201einoffizielle\u201d \u2013 Popularit\u00e4t der Philosophie von Kant unter den Polen. Zweitens, es gibt weiterhin eine breite Anzahl an im Druck herausgegebenen Manuskripten, welche die erhebliche Beliebtheit der Kant-Philosophie darstellen. Dies sind sowohl Texte aus Vorlesungen, wie auch f\u00fcr den Druck bestimmte, aber aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden nicht ver\u00f6ffentliche Abhandlungen. Von den erkennbaren Autoren k\u00f6nnen solche Nachnamen wie Franciszek Wigura, J\u00f3zef Muczkowski, J\u00f3zef Jankowski, J\u00f3zef Bychowiec und viele andere genannt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(2)<\/p>\n<p>Welche Schlussfolgerungen k\u00f6nnen anhand dessen aufgef\u00fchrt werden? Mit Sicherheit bewerten wir heute den Inhalt vieler damaliger Bearbeitungen umso kritischer. Manche von ihnen enthaltenen Fakten, sind nie best\u00e4tigt worden, manche Beurteilungen sind verifiziert worden, andere warten auf eine Best\u00e4tigung oder Widerlegung. Die seit Jahren systematisch gef\u00fchrten historischen Forschungen bringen Resultate (es reicht aus zumindest die Ver\u00f6ffentlichung von Miros\u0142aw \u017belazny zum Thema J\u00f3zef Bychowiec zu erw\u00e4hnen<sup id=\"rf9-736\"><a href=\"#fn9-736\"  title=\"M. Derc, M. \u017belazny, Nieznany poemat filozoficzny J&oacute;zefa Bychowca, &bdquo;Acta Universitatis Nicolai Copernici&rdquo;, Filozofia XIV (1993), z. 250; M. \u017belazny, Przedmowa t\u0142umacza, w: Kant I., O porzekadle. To mo\u017ce by\u0107 s\u0142uszne w teorii, ale nic nie jest warte w praktyce. Do wiecznego pokoju. Projekt filozoficzny, Toru\u0144 1995; M. \u017belazny, J&oacute;zef W\u0142adys\u0142aw Bychowiec. Nota bio- i bibliograficzna, w: Filozofia na Uniwersytecie Wile\u0144skim, red. R. Jadczaka, J. Pawlaka, Toru\u0144 1997; M. Marciniak, M. \u017belazny, Rozprawka J&oacute;zefa Bychowca o Kancie, &bdquo;Filo-Sofija&rdquo;, nr 1 (8), 2008.\">9<\/a><\/sup>). Einen realen Wissens-Fortschritt erwarten wir nach den ununterbrochen gef\u00fchrten intensiven Forschungen der Archivinhalte.<\/p>\n<p>Eine andere Sache ist der Kontext-Charakter der heutigen Forschungen. Die Analyse der Inhalte von bekannten Abhandlungen kann in einem nicht all zu gro\u03b2en Grade ein neues Wissen \u00fcber die Rezeption der Kant-Philosophie liefern (obwohl auch diese Methode kann neue Resultate mit sich bringen)<sup id=\"rf10-736\"><a href=\"#fn10-736\"  title=\"T. Kup\u015b, Die Erste Versuch, die Kantische Religionsphilosophie In Polen zu verbreiten, &bdquo;Studia z Historii Filozofii&rdquo; 1(5)\/2014, s. 125 i nast.\">10<\/a><\/sup>. Einen neuen Sichtpunkt gewinnen wir vor allem dank der neuen Forschungsperspektive, welche nicht nur das ber\u00fccksichtigt, was die Kant-Philosophie in Polen beg\u00fcnstigte, aber auch eine gr\u00f6\u03b2ere Beachtung dem schenkte, was seine Haupthindernisse darstellte. Eins der Beispiele liefert der Wettbewerbsverlauf zur Kathedrale der Kaiserlichen Vilnius-Universit\u00e4t, in dem Jahre 1821. Alle eingereichten Abhandlungen verraten \u2013 in einem kleineren, oder gr\u00f6\u03b2eren Grade \u2013 den \u201ekantianerischen\u201d Charakter. Die Wahl der siegreichen Abhandlung war schwer gewesen, wenn wir darauf Aufmerksam werden, dass die \u201einoffziell\u201d eingereichten Arbeiten von Jan \u015aniadecki, zwar dem ehemaligen Rektor, aber weiterhin eine einflussreiche Autorit\u00e4t, begutachtet wurden. Die Kulissen der Wahl lernen wir u.a. durch die bisher unbekannten Manuskripte von \u015aniadecki kennen. Die Besetzung dieser Stellung war von Bedeutung, nicht nur f\u00fcr die polnischen Studenten und die polnische Wissenschaft, aber auch f\u00fcr die Mehrheit der Gebiete des Russischen Kaiserreiches, das von der Vilnius-Universit\u00e4t wissenschaftlich beaufsichtigt wurde. Es gab doch aber russische \u00dcbersetzungen kritischer Abhandlungen von Jan \u015aniadecki (welche gegen die im 19. Jahrhundert erscheinende Mode zur deutschen Philosophie, vor allem zur Kant-Philosophie geschrieben wurden). Es ist bekannt, dass \u015aniadecki eine gro\u03b2e Bedeutung f\u00fcr die Bildung des Hochschulprofiles auf dem Gebiet, das auch die Gebiete des damaligen russischen Teilgebietes umfasste, hatte. Die Verteidiger der Kant-Philosophie gegen die Vorw\u00fcrfe von \u015aniadecki (man sprach damals von ihm als von dem \u201edonnergewaltigen Zeus\u201d) rekrutierten sich nicht nur unter den Polen, aber auch unter den Russen, und vielleicht auch unter den die polnische Sprache kennenden Deutschen (wovon die erste Rezension der Schriften von \u015aniadecki zeugt, welche in der \u201eAllgemeine[n] Literatur-Zeitung\u201d im Jahre 1815 (Juli), Nr. 162) ver\u00f6ffentlicht worden ist. Die bisher den polnischen Philosophie-Historikern unbekannten Fakten werden in K\u00fcrze in einer Antologie ver\u00f6ffentlicht werden, die in Zusammenarbeit mit dem Professor Alexei Krouglov entsteht<sup id=\"rf11-736\"><a href=\"#fn11-736\"  title=\"Es geht sowohl um die &Uuml;bersetzungen der Schriften von \u015aniadecki in die russische Sprache, aber auch um die polemischen Texte. Vor allem von W. P. Androsov (1803&ndash;1814). Die erw&auml;hnte Bearbeitung erscheint in K&uuml;rze in der Serie Recepcja filozofii Immanuela Kanta w filozofii polskiej w pocz\u0105tkach XIX wieku. Cz\u0119\u015b\u0107 3: Polemiki z Janem \u015aniadeckim.\">11<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Die letzte Sache auf die ich Aufmerksam mache, als eine interessante Neuigkeit, ist haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Historiker interessant, welche die Geschichte der K\u00f6nigsberger Universit\u00e4t untersuchen.<\/p>\n<p>Oftmals k\u00f6nnen wertvolle Festlegungen oder Entdeckungen, die ein Werk des Zufalls sind, oder die ein \u201eNebenprodukt\u201d von Grunduntersuchungen darstellen, ein Ergebnis von Archiv-Untersuchungen sein. Zu solchen Gl\u00fccksereignissen z\u00e4hle ich die Korrespondenz von Jan \u015awi\u0119cicki, die in den privaten H\u00e4nden, bei den Verwandten des Pfarrers Franciszek Ksawery Malinowski erhalten geblieben ist<sup id=\"rf12-736\"><a href=\"#fn12-736\"  title=\"Der Pfarrer Franciszek Ksawery Malinowski (1807&ndash;1881) war ein bekannter Linguist, der sich auf dem Gebiet der Forschung an dem Sanskrit der litauischen, altslovenischen Sprache und den heutigen slawischen Sprachen spezialisierte. Au&beta;er den W&ouml;rterbuch-Ver&ouml;ffentlichungen und den Bearbeitungen, welche die Grammatik vieler Sprachen (die polnische, altslawische Sprache oder Sanskrit), gab er auch &Uuml;bersetzungen von ausl&auml;ndischen Werken und wissenschaftliche Arbeiten heraus, welche die Schreibreform der polnischen Sprache bezweckten. Das bekannteste wissenschaftliche Projekt von Malinowski strebte die Bildung eines universellen Alphabets f&uuml;r slawische Sprachen an. Bis zu seinem Lebensende blieb Malinowski mit Posen und der Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften, deren Mitglied und Begr&uuml;nder er war verbunden. Die restlichen Manuskripte und die reiche B&uuml;chersammlung kamen nach seinem Tode in die Bibliothek der Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften und sind dort bis heute vorhanden. Unter den nicht ver&ouml;ffentlichten Materialien finden sich Bearbeitungen, welche die Grammatik der polnischen, litauischen, armenischen, russinischen und altslawischen Sprache betreffen. Ebenfalls das Quellenw&ouml;rterbuch der slawischen Sprachen und das W&ouml;rterbuch der litauischen Sprache. Vgl. Nowy Korbut, t. 8 (Romantyzm), Warszawa 1969, s. 343&ndash;345; A. A. Kry\u0144ski, Album biograficzne zas\u0142u\u017conych Polak&oacute;w i Polek wieku XIX, t. 1, Warszawa 1901 (Ks. Franciszek Ksawery Malinowski).\">12<\/a><\/sup> (einem Linguisten, der den russischen Forschern genau bekannt ist). Der Pfarrer Malinowski war wieder, wie es den Historikern bekannt ist, der Sohn von Franciszek Malinowski (der B\u00fcrgermeister von Golub zur Zeiten des Herzogtums Warschau). Er war eben der Empf\u00e4nger der Briefe, welche u.a. \u201eeine vielseitige Relation eines gewissen polnischen Studenten aus K\u00f6nigsberg, der die Beerdigung von Kant beschrieb\u201d<sup id=\"rf13-736\"><a href=\"#fn13-736\"  title=\"[&bdquo;wielostronicow\u0105 relacj\u0119 pewnego studenta polskiego z Kr&oacute;lewca, kt&oacute;ry opisywa\u0142 pogrzeb Kanta&rdquo;] Brief von Barbara G&oacute;rska-Koz\u0142owska vom 25. Mai 1956 an die Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften, [w:] Korespondencja Biblioteki PTPN. Listy od poszczeg&oacute;lnych os&oacute;b A-\u0141 (437\/56). Eine umfangreiche Korrespondenz von dem Pfarrer Malinowski fand sich vor dem Zweiten Weltkrieg in der Wohnung der Eltern von Barbara G&oacute;rska-Koz\u0142owska in Labischin [PL: \u0141abiszyn]. Die Mehrheit der Korrespondenz ist im Laufe der deutschen Okkupation w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges geraubt worden. Die bedeutendsten Briefe hat sie (von Libelt, Cieszkowski, de Courtenay&rsquo;a, Hilferding, Ma\u0142ecki und anderer) kurz vor dem Krieg in der Bibliothek der Familie Raczy\u0144ski in Posen deponiert, leider sind sie w&auml;hrend eines Brandes zerst&ouml;rt worden (Brief vom 5. Mai 1956.; 187\/56).\">13<\/a><\/sup> enthielt. Diese Korrespondenz ist gl\u00fccklicherweise bis zur H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts in privaten H\u00e4nden erhalten geblieben, und befindet sich derzeitig in der Sammlung der Bibliotek der Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften [Pozna\u0144skie Towarzystwo Przyjaci\u00f3\u0142 Nauk]<sup id=\"rf14-736\"><a href=\"#fn14-736\"  title=\"Biblioteka PTPN, rkps 969: &bdquo;Zbi&oacute;r korespondencji Franciszka Malinowskiego z lat 1800&ndash;1808&rdquo;) (Inwentarz r\u0119kopis&oacute;w Biblioteki Pozna\u0144skiego Towarzystwa Przyjaci&oacute;\u0142 Nauk (sygn. 1&ndash;1950), oprac. Bernard Olejniczak i Joanna Pietrowicz, Warszawa 2008, s. 213).\">14<\/a><\/sup>. Der interessanteste Teil der Sammlung enth\u00e4lt acht Briefe von Jan \u015awi\u0119cicki (darunter vier, die aus K\u00f6nigsberg geschickt worden sind). Die Ganzheit der Korrespondenz, samt einer Bearbeitung ist von dem Wissenschaftsverlag der Nikolaus-Kopernikus-Universit\u00e4t zu Thorn herausgegeben worden<sup id=\"rf15-736\"><a href=\"#fn15-736\"  title=\"Jan \u015awi\u0119cicki, Listy z Kr&oacute;lewca, opracowanie naukowe Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2015.\">15<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Jan \u015awi\u0119cicki (geb. am 4. Mai 1781) empfang seine Anfangsbildung in der an einem Kloster liegenden Schule in Sk\u0119pe. Dann ist er in das Gimnasium in Culm [Che\u0142mno] eingetreten (wo er anfangs Rhetorik und sp\u00e4ter Mathematik lernte). Dort lernte er Franciszek Malinowski (den Empf\u00e4nger dieser Briefe) kennen. Nach einer dreij\u00e4rigen Lehre in Culm, reiste \u015awi\u0119cicki erst zum Gimnasium nach Braunsberg [Braniewo] (um die deutsche Sprache vor dem Antritt an der Universit\u00e4t zu K\u00f6nigsberg kennenzulernen). Nach einem einj\u00e4hrigen Aufenthalt in Braunsberg, reiste er endlich nach K\u00f6nigsberg, wo er am 13. April 1803 immatrikuliert wurde (juristische Fakult\u00e4t, unter der Nummer 76)<sup id=\"rf16-736\"><a href=\"#fn16-736\"  title=\"Swi\u0119cicki Joh., Kobrzeniec ad Rypin. Boruss. meridional., iur.&rdquo;, Georg Erler, DieMatrikelder Albertus-Universit&auml;t zu K&ouml;nigsbergi. Pr., Leipzig 1917, Bd. 2, s. 665.\">16<\/a><\/sup>. Briefe, die er an seinen Freund verschickte, erst aus Braunsberg, dann aus K\u00f6nigsberg und \u2013 zuletzt \u2013 aus seinem Familienhaus in Kobrzeniec, enthalten Informationen \u00fcber seine Interessen, Vorlesungen, seinen Nachhilfeunterricht, seine Unterkunft usw. Anhand der Briefe kann auch die genaue Liste der Vorlesungen rekonstruiert werden, an denen der Student \u015awi\u0119cicki teilnahm.<\/p>\n<p>In den Briefen tritt auch das \u201eKant-Motiv\u201d auf, welches das wertvollste Fragment der Korrespondenz darstellt. \u015awi\u0119cicki traf Kant nicht pers\u00f6nlich, aber er hat mit Sicherheit von ihm geh\u00f6rt, die Abhandlungen von Kant gelesen und an den Lehrstunden teilgenommen, welche anhand seiner B\u00fccher gef\u00fchrt wurden. Er blieb der Sch\u00fcler von den direkten Nachfolgern und Freunden von Kant<sup id=\"rf17-736\"><a href=\"#fn17-736\"  title=\"S. Dietzsch, Immanuel Kant. Biografia, t\u0142um. Krystyna Krzemieniowa, Warszawa 2005, s. 208.\">17<\/a><\/sup>, vor allem dem Professor f\u00fcr Poesie Karl Ludwig Poerschke,<b><i> <\/i><\/b>au\u03b2erordentlicher Professor August Wilhelm Wlochatius (bei dem er Nachhilfestunden in Griechisch hatte), und vor allem dem Professor Christian Jacob Kraus<sup id=\"rf18-736\"><a href=\"#fn18-736\"  title=\"Johann Daniel Metzger, Ueber die Universit&auml;t zu K&ouml;nigsberg. Ein Nachtrag zu Arnoldt und Goldbeck, K&ouml;nigsberg 1804, s. 65.\">18<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Samt den anderen Mitgliedern der akademischen Gesellschaft nam Jan \u015awi\u0119cicki auch an dem wichtigsten Ereignis des Jahres 1804, der Beerdigung von Immanuel Kant, teil. Die Informationen, welche in dem Brief vom 3. M\u00e4rz 1804 enthalten sind, stellen eine einzigartige Relation dieses Typus dar, die in den polnischen Quellen enthalten ist. Hier ein Fragment dieses Briefes:<\/p>\n<p>\u201eAm 29. Februar verabschiedete sich Kant, die Ehre und die Verzierung unseres Jahrhunderts, von dieser Welt, der das Alter von 80 Jahren eines verpilzten Alters erreichte. Zumindest nach seinem Tode hatte ich das Gl\u00fcck seine Gebeine zu sehen. Das k\u00fcmmerliche und unscheinbare Pers\u00f6nchen betrachtend konnte ich kaum glauben, dass es solch einen gr\u00fcndlichen und tiefen Verstand besessen haben solle. Es stimmt, dass \u2013 wie man sagt \u2013 er sich selbst kaum \u00e4hnelte; er ist so ausgetrocknet, dass nur Knochen geblieben sind, was selbst deutlich darauf hindeutet, dass er so lange gelebt hat, wie er leben sollte. Seine Beerdigung ist auf den 28. Februar verlegt worden, und das nur aus diesem Grund, dass der Aufzug, den die Studenten organisieren wollten, nicht in solch einer kurzen Zeit realisiert werden konnte. Die Studenten, die zu dem Aufzug geh\u00f6rten, waren alle in Trauer-Uniformen herausgegangen, um ihn mit Musikern des Kollegiums Albertinum abzuholen, zu denen \u2013 w\u00e4hrend sie die Burg entlang gingen \u2013 sich weiter ein General mit Offizieren anschloss.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Glocken in der ganzen Stadt l\u00e4uteten, trug Portantes (so im Aufzug bezeichneter Rang) ihn bis zur akademischen Kirche auf H\u00e4nden, wo sich das Grab von Professoren befindet. Den sich dem Collegium Albertinum N\u00e4hernden ging der Minister, <i>Gouverneur<\/i> der Stadt und der Senat mit dem Kreis der Professoren entgegen, die den ganzen Zug zur Kirche begleiteten. Auf den Strassen befand sich so eine Unmenge an Menschen, dass es schwer fiel durchzukommen. In die Kirche jedoch durfte niemand anderer als diejenigen gehen, die \u00fcber ein Ticket besa\u03b2en. So hast Du Nun die ganzen K\u00f6nigsberger Neuigkeiten bekommen.\u201c<sup id=\"rf19-736\"><a href=\"#fn19-736\"  title=\"Jan \u015awi\u0119cicki, Listy z Kr&oacute;lewca, opracowanie naukowe Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2015, s. 70&ndash;73.\">19<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Beerdigung von Kant ist das einzige \u00f6ffentliche Ereignis, das in den Briefen von \u015awi\u0119cicki genauer beschrieben wird. Andere historischen Fakten verlaufen wie im Hintergrund seiner privaten Geschichte. Der teilweise zerst\u00f6rte Brief vom 14. November 1805 enthielt mit Sicherheit Reflexionen \u00fcber die aktuelle politische Lage in Europa und in Preu\u03b2en; man kann den Inhalt des Briefes lediglich anhand der erhalten gebliebenen Fragmente erahnen. Die \u00dcbernahme des Throns durch Napoleon (am 2. Dezember 1804) war ein Ereignis, das in K\u00fcrze die politische Lage auch auf der polnischen Erde \u00e4ndern sollte, wovon der letzte Brief (vom 3. Februar 1808, Mi\u0142odr\u00f3\u017c bei P\u0142ock) ist, der einen Bezug auf das damals gebildete Herzogtum Warschau beinhaltet.<\/p>\n<p>Jan \u015awi\u0119cicki kehrte in die Heimatstadt Kobrzeniec (am 19. Mai 1806), nach drei in K\u00f6nigsberg verbrachten Jahren zur\u00fcck. Die Pl\u00e4ne zur Verl\u00e4ngerung des Philosophie-Studiums (und zur weiteren Bildung in Mathematik) sind nicht gelungen. \u015awi\u0119cicki unternahm auch keine Probe zur Beendigung des Studiums mit einem juristischen Examen. Seine Ausrede waren die schwachen Augen. In den ersten Monaten nach der R\u00fcckkehr nach Kobrzeniec bem\u00fchte er sich zwar seine selbstst\u00e4ndige Lekt\u00fcre \u00fcber die <i>Elemente<\/i> von Euklides weiterzuf\u00fchren, doch die Bedingungen zu Hause beg\u00fcnstigten keine wissenschaftliche Arbeit. Er verstarb neun Jahre sp\u00e4ter (am 15. August 1815) an einer Lungen-Tuberkulose. In seinem letzten Willen verf\u00fcgte er \u00fcber die w\u00e4hrend seiner Lehre gesammelten B\u00fccher: \u201eIndem er am Ende, sein Testament schreibend, hinzuf\u00fcgt, dass die B\u00fccher, welche er besitzt seine Nichten und Neffen, gem\u00e4\u03b2 der Interessen zur Gebrauchs- und Nutzf\u00e4higkeit ihrer erhalten sollen\u201d<sup id=\"rf20-736\"><a href=\"#fn20-736\"  title=\"[&bdquo;Na koniec, pisz\u0105cy testament, dodaje \u017ce ksi\u0119gi kt&oacute;re posiada maj\u0105 otrzyma\u0107 siostrze\u0144cowie i bratankowie, wedle zainteresowa\u0144 do zdatno\u015bci i zdolno\u015bci korzystania z nich&rdquo;] Staatsarchiv in Plock [PL: P\u0142ock]: Hipoteka p\u0142ocka (zesp&oacute;\u0142 nr 1022): Hypothekarische B&uuml;cher und Akten von Gerichten in Rippin [PL: Rypin] (Kobrzeniec, sygn. 173&ndash;179), k. 9.\">20<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p>Ich freue mich, dass diese bescheidene Entdeckung die faszinierende Geschichte von K\u00f6nigsberg und der bekannten Universit\u00e4t bereichern kann. Ich bedanke mich vielmals bei Frau Dr. Natalia Danilkina, die die Ver\u00f6ffentlichung in russischer Sprache zum Thema dieser Archivalien vorbereitet hat. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die gemeinsam gef\u00fchrten Forschungen, vor allem der Gelehrten aus Russland, Litau und Deutschland, nicht nur zu einem Fortschritt des Wissens beitragen werden, sondern dem Kennenlernen der eigenen gemeinsamen Geschichte beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\"><li id=\"fn1-736\"><p>P. Chmielowski, <i>Najdawniejsze wiadomo\u015bci o E. Kancie w pi\u015bmiennictwie naszym<\/i>, \u201ePami\u0119tnik Literacki\u201d 1903, z. 3; P. Chmielowski, <i>Kant w Polsce<\/i>, \u201ePrzegl\u0105d Filozoficzny\u201d, R. 7, 1904, s. 4; W\u0142. M. Koz\u0142owski, <i>J. K. Szaniawski<\/i>, [w:] <i>Wiek XIX. Sto lat my\u015bli polskiej<\/i>, Warszawa 1907, t. 2; M. Smolarski, <i>J. K. Szaniawski, przyczynek do charakterystyki<\/i>, \u201eBiblioteka Warszawska\u201d 1910; M. Straszewski, <i>Dzieje filozoficzne my\u015bli polskiej w okresie porozbiorowym<\/i>, Krak\u00f3w 1912; F. Gabryl, <i>Polska filozofia religijna<\/i>, Warszawa 1913, t. 1; S. Harassek, <i>Kant w Polsce przed rokiem 1830<\/i>, Krak\u00f3w 1916, <i>Geneza i charakterystyka kantyzmu polskiego<\/i>, \u201ePrzegl\u0105d Filozoficzny\u201d 1924; M. Manteufflowa, <i>J. K. Szaniawski. Ideologja i dzia\u0142alno\u015b\u0107 1815-1830<\/i>, Warszawa 1936; L. Kasi\u0144ski, <i>Wp\u0142yw Kanta na Szaniawskiego<\/i>, \u201ePrzegl\u0105d Filozoficzny\u201d 1939.&nbsp;<a href=\"#rf1-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 1 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-736\"><p>Hauptbearbeitungen nach dem Krieg: S. Kaczmarek, <i>Pocz\u0105tki kantyzmu<\/i>, Pozna\u0144 1961.&nbsp;<a href=\"#rf2-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 2 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-736\"><p>J. Tazbir, <i>W pogoni za Europ\u0105<\/i>, Warszawa 1998, s. 158.&nbsp;<a href=\"#rf3-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 3 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-736\"><p>Vgl. D. Viliunas, <i>Od kiedy krytykujemy Kanta? Wersja litewska<\/i>, \u201eStudia z Historii Filozofii\u201d 1 (6)\/2015. [\u201eDlaczego my\u015bliciele litewscy i polscy najpierw zapomnieli o Kancie, a potem ponownie odkryli go pod koniec XVIII wieku? Odpowied\u017a na to pytanie mo\u017ce by\u0107 zaskakuj\u0105co prosta: dlatego, \u017ce Kant przesta\u0142 pisa\u0107 po \u0142acinie. Polsko-litewska filozofia uprawiana by\u0142a bowiem pocz\u0105tkowo g\u0142\u00f3wne w j\u0119zyku \u0142aci\u0144skim, a nast\u0119pnie \u2013 w j\u0119zyku francuskim. Znajomo\u015b\u0107 za\u015b j\u0119zyka niemieckiego by\u0142a kiepska, a wi\u0119kszo\u015b\u0107 filozof\u00f3w w og\u00f3le nie korzysta\u0142a z niemieckich orygina\u0142\u00f3w, co zreszt\u0105 potwierdza p\u00f3\u017aniejsza g\u0142o\u015bna krytyka Kanta autorstwa Jana \u015aniadeckiego, rektora Uniwersytetu Wile\u0144skiego.\u201d]&nbsp;<a href=\"#rf4-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 4 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-736\"><p>Ebd., S. 93.&nbsp;<a href=\"#rf5-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 5 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-736\"><p>Vgl. Anna z Zammoyskich Sapie\u017cyna, <i>Kanta o historii powszechnej<\/i>, [w:] <i>Recepcja filozofii Immanuela Kanta w filozofii polskiej w pocz\u0105tkach XIX wieku. Cz\u0119\u015b\u0107 1: J\u00f3zef W\u0142adys\u0142aw Bychowiec, Anna z Zamoyskich Sapie\u017cyna, Jan \u015aniadecki, Franciszek Wigura<\/i>, oprac. nauk. Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2014, s. 101 i nast.&nbsp;<a href=\"#rf6-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 6 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-736\"><p>M. \u017belazny, <i>Przedmowa t\u0142umacza<\/i>, [w:] Kant I., <i>O porzekadle. To mo\u017ce by\u0107 s\u0142uszne w teorii, ale nic nie jest warte w praktyce. Do wiecznego pokoju. Projekt filozoficzny<\/i>, Toru\u0144 1995.&nbsp;<a href=\"#rf7-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 7 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-736\"><p>Vgl. ks. S. Janeczek, <i>Komisja Edukacji Narodowej. Perspektywy badawcze w kr\u0119gu historii kultury intelektualnej<\/i>, \u201eRoczniki Kulturoznawcze\u201d, t. 1, 2010. Das am \u00f6ftesten angegebene Beispiel in dem Lehrbuch f\u00fcr Logik, das f\u00fcr die Kommission f\u00fcr die nationale Bildung geschrieben worden ist und zwar von \u00c9. B. de Condillaca: <i>La Logique ou les premiers d\u00e9veloppements de l\u2019art de penser<\/i>. Paris 1780 (polnische \u00dcbersetzung: <i>Logika czyli pierwsze zasady sztuki my\u015blenia, dzie\u0142o elementarne&#8230; na \u017c\u0105danie bywszej Komisji Edukacyjnej Narodowej dla szk\u00f3\u0142 publicznych napisane i od niej aprobowane, a teraz z przydatkiem niekt\u00f3rych obja\u015bnie\u0144 i przypis\u00f3w przez Jana Znosk\u0119 z francuskiego na polski j\u0119zyk prze\u0142o\u017cone<\/i>. Wilno 1802, 1819<sup>3<\/sup>.&nbsp;<a href=\"#rf8-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 8 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-736\"><p>M. Derc, M. \u017belazny, <i>Nieznany poemat filozoficzny J\u00f3zefa Bychowca<\/i>, \u201eActa Universitatis Nicolai Copernici\u201d, Filozofia XIV (1993), z. 250; M. \u017belazny, <i>Przedmowa t\u0142umacza<\/i>, w: Kant I., <i>O porzekadle. To mo\u017ce by\u0107 s\u0142uszne w teorii, ale nic nie jest warte w praktyce. Do wiecznego pokoju. Projekt filozoficzny<\/i>, Toru\u0144 1995; M. \u017belazny, <i>J\u00f3zef W\u0142adys\u0142aw Bychowiec. Nota bio- i bibliograficzna<\/i>, w: <i>Filozofia na Uniwersytecie Wile\u0144skim<\/i>, red. R. Jadczaka, J. Pawlaka, Toru\u0144 1997; M. Marciniak, M. \u017belazny, <i>Rozprawka J\u00f3zefa Bychowca o Kancie<\/i>, \u201eFilo-Sofija\u201d, nr 1 (8), 2008.&nbsp;<a href=\"#rf9-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 9 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-736\"><p>T. Kup\u015b, <i>Die Erste Versuch, die Kantische Religionsphilosophie In Polen zu verbreiten<\/i>, \u201eStudia z Historii Filozofii\u201d 1(5)\/2014, s. 125 i nast.&nbsp;<a href=\"#rf10-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 10 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-736\"><p>Es geht sowohl um die \u00dcbersetzungen der Schriften von \u015aniadecki in die russische Sprache, aber auch um die polemischen Texte. Vor allem von W. P. Androsov (1803\u20131814). Die erw\u00e4hnte Bearbeitung erscheint in K\u00fcrze in der Serie <i>Recepcja filozofii Immanuela Kanta w filozofii polskiej w pocz\u0105tkach XIX wieku<\/i>. Cz\u0119\u015b\u0107 3: <i>Polemiki z Janem \u015aniadeckim<\/i>.&nbsp;<a href=\"#rf11-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 11 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-736\"><p>Der Pfarrer Franciszek Ksawery Malinowski (1807\u20131881) war ein bekannter Linguist, der sich auf dem Gebiet der Forschung an dem Sanskrit der litauischen, altslovenischen Sprache und den heutigen slawischen Sprachen spezialisierte. Au\u03b2er den W\u00f6rterbuch-Ver\u00f6ffentlichungen und den Bearbeitungen, welche die Grammatik vieler Sprachen (die polnische, altslawische Sprache oder Sanskrit), gab er auch \u00dcbersetzungen von ausl\u00e4ndischen Werken und wissenschaftliche Arbeiten heraus, welche die Schreibreform der polnischen Sprache bezweckten. Das bekannteste wissenschaftliche Projekt von Malinowski strebte die Bildung eines universellen Alphabets f\u00fcr slawische Sprachen an. Bis zu seinem Lebensende blieb Malinowski mit Posen und der Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften, deren Mitglied und Begr\u00fcnder er war verbunden. Die restlichen Manuskripte und die reiche B\u00fcchersammlung kamen nach seinem Tode in die Bibliothek der Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften und sind dort bis heute vorhanden. Unter den nicht ver\u00f6ffentlichten Materialien finden sich Bearbeitungen, welche die Grammatik der polnischen, litauischen, armenischen, russinischen und altslawischen Sprache betreffen. Ebenfalls das Quellenw\u00f6rterbuch der slawischen Sprachen und das W\u00f6rterbuch der litauischen Sprache. Vgl. Nowy Korbut, t. 8 (Romantyzm), Warszawa 1969, s. 343\u2013345; A. A. Kry\u0144ski, <i>Album biograficzne zas\u0142u\u017conych Polak\u00f3w i Polek wieku XIX<\/i>, t. 1, Warszawa 1901 (<i>Ks. Franciszek Ksawery Malinowski<\/i>).&nbsp;<a href=\"#rf12-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 12 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13-736\"><p>[\u201ewielostronicow\u0105 relacj\u0119 pewnego studenta polskiego z Kr\u00f3lewca, kt\u00f3ry opisywa\u0142 pogrzeb Kanta\u201d] Brief von Barbara G\u00f3rska-Koz\u0142owska vom 25. Mai 1956 an die Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften, [w:] <i>Korespondencja Biblioteki PTPN. Listy od poszczeg\u00f3lnych os\u00f3b A-\u0141<\/i> (437\/56). Eine umfangreiche Korrespondenz von dem Pfarrer Malinowski fand sich vor dem Zweiten Weltkrieg in der Wohnung der Eltern von Barbara G\u00f3rska-Koz\u0142owska in Labischin [PL: \u0141abiszyn]. Die Mehrheit der Korrespondenz ist im Laufe der deutschen Okkupation w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges geraubt worden. Die bedeutendsten Briefe hat sie (von Libelt, Cieszkowski, de Courtenay&#8217;a, Hilferding, Ma\u0142ecki und anderer) kurz vor dem Krieg in der Bibliothek der Familie Raczy\u0144ski in Posen deponiert, leider sind sie w\u00e4hrend eines Brandes zerst\u00f6rt worden (Brief vom 5. Mai 1956.; 187\/56).&nbsp;<a href=\"#rf13-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 13 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn14-736\"><p>Biblioteka PTPN, rkps 969: \u201eZbi\u00f3r korespondencji Franciszka Malinowskiego z lat 1800\u20131808\u201d) (<i>Inwentarz r\u0119kopis\u00f3w Biblioteki Pozna\u0144skiego Towarzystwa Przyjaci\u00f3\u0142 Nauk (sygn. 1\u20131950)<\/i>, oprac. Bernard Olejniczak i Joanna Pietrowicz, Warszawa 2008, s. 213).&nbsp;<a href=\"#rf14-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 14 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn15-736\"><p>Jan \u015awi\u0119cicki, <i>Listy z Kr\u00f3lewca<\/i>, opracowanie naukowe Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2015.&nbsp;<a href=\"#rf15-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 15 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn16-736\"><p>Swi\u0119cicki Joh., Kobrzeniec ad Rypin. Boruss. meridional., iur.\u201d, Georg Erler, <i>DieMatrikelder Albertus-Universit\u00e4t zu K\u00f6nigsbergi. Pr.<\/i>, Leipzig 1917, Bd. 2, s. 665.&nbsp;<a href=\"#rf16-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 16 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn17-736\"><p>S. Dietzsch, <i>Immanuel Kant. Biografia<\/i>, t\u0142um. Krystyna Krzemieniowa, Warszawa 2005, s. 208.&nbsp;<a href=\"#rf17-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 17 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn18-736\"><p>Johann Daniel Metzger, <i>Ueber die Universit\u00e4t zu K\u00f6nigsberg. Ein Nachtrag zu Arnoldt und Goldbeck<\/i>, K\u00f6nigsberg 1804, s. 65.&nbsp;<a href=\"#rf18-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 18 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn19-736\"><p>Jan \u015awi\u0119cicki, <i>Listy z Kr\u00f3lewca<\/i>, opracowanie naukowe Tomasz Kup\u015b, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toru\u0144 2015, s. 70\u201373.&nbsp;<a href=\"#rf19-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 19 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn20-736\"><p>[\u201eNa koniec, pisz\u0105cy testament, dodaje \u017ce ksi\u0119gi kt\u00f3re posiada maj\u0105 otrzyma\u0107 siostrze\u0144cowie i bratankowie, wedle zainteresowa\u0144 do zdatno\u015bci i zdolno\u015bci korzystania z nich\u201d] Staatsarchiv in Plock [PL: P\u0142ock]: <i>Hipoteka p\u0142ocka<\/i> (zesp\u00f3\u0142 nr 1022): Hypothekarische B\u00fccher und Akten von Gerichten in Rippin [PL: Rypin] (Kobrzeniec, sygn. 173\u2013179), k. 9.&nbsp;<a href=\"#rf20-736\" class=\"backlink\" title=\"Jump back to footnote 20 in the text.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist sehr viel zum Thema der Rezeption von der Kant-Philosophie in Polen geschrieben worden1. Es scheint, dass dieses Problem schon ausgiebig bearbeitet worden ist und ein abgeschlossenes Kapitel in der Philosophiegeschichte darstellt. Dieser Eindruck wird zus\u00e4tzlich durch die Tatsache verst\u00e4rkt, dass die ausf\u00fchrlichsten monographischen Auffassungen zu diesem Thema zu Beginn des 20. Jahrhunderts niedergeschrieben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":737,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=736"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":740,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/736\/revisions\/740"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}