{"id":435,"date":"2014-06-19T13:07:38","date_gmt":"2014-06-19T13:07:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/?p=435"},"modified":"2014-06-19T13:07:38","modified_gmt":"2014-06-19T13:07:38","slug":"alexei-krouglov-das-problem-des-friedens-am-ende-des-19-am-anfang-des-20-jahrhunderts-im-dialog-der-drei-zaren-i-kant-nikolaus-ii-und-l-n-tolstoj","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/alexei-krouglov-das-problem-des-friedens-am-ende-des-19-am-anfang-des-20-jahrhunderts-im-dialog-der-drei-zaren-i-kant-nikolaus-ii-und-l-n-tolstoj\/","title":{"rendered":"Alexei Krouglov. Das Problem des Friedens am Ende des 19. \u2014 am Anfang des 20. Jahrhunderts im Dialog der drei Zaren: I. Kant, Nikolaus II. und L. N. Tolstoj"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_437\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Nicholas_II_of_Russia_painted_by_Earnest_Lipgart.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-437\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-437\" alt=\"Nikolaus II. auf einem Gem\u00e4lde von Ernst Friedrich von Liphart\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Nicholas_II_of_Russia_painted_by_Earnest_Lipgart-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Nicholas_II_of_Russia_painted_by_Earnest_Lipgart-200x300.jpg 200w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Nicholas_II_of_Russia_painted_by_Earnest_Lipgart-682x1024.jpg 682w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Nicholas_II_of_Russia_painted_by_Earnest_Lipgart.jpg 1400w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-437\" class=\"wp-caption-text\">Nikolaus II. auf einem Gem\u00e4lde von Ernst Friedrich von Liphart<\/p><\/div>\n<p>Noch zu den Lebzeiten wurde Kant nicht selten als Caesar unter den Weisen (Ungarn-Sternberg, 1796) genannt, aber auch ein Jahrhundert nach seinem Tod blieb er f\u00fcr viele nach wie vor ein Zar auf dem Lehrstuhl (Stein, 1898). Damals gab es unter den Le\u00adbenden, wie ein Zeitgenosse schlagartig zum Ausdruck brachte, zwei Zaren: \u201eZwei Zaren haben wir: Nikolaus II. und Leo Tolstoj\u201c (Suworin, 1902, s. 316). Die beiden haben bei allem Antagonismus gegeneinander die ber\u00fchmte kantische Abhandlung <i>Zum ewigen Frieden<\/i> auf eine eigenartige Weise ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>1. F\u00fcr die fr\u00fche internationale Politik des Nikolaus II. waren einige heute in Vergessenheit geratene Initiativen gekennzeichnet, die ein gro\u00dfes internationales und gesellschaftliches Echo gefun\u00adden haben. Die wichtigste davon ist das russische Memorandum aus dem Jahre 1898 \u00fcber die Notwendigkeit der Einberufung der Konferenz \u00fcber das Problem des Friedens und der Abr\u00fcstung sowie die Einberufung der 1. Friedenskonferenz in Haag im Jahre 1899.<\/p>\n<p>Die philosophische Reaktion auf diese Vorschl\u00e4ge des Niko\u00adlaus II. und seiner Umgebung hat gezeigt, da\u00df zwischen diesen Ini\u00adtiativen und dem Friedensprojekt Kants mehrere Parallelen ent\u00addeckt worden sind: Der Zar auf dem Thron gibt seine br\u00fcderliche Hand dem Zar auf dem Katheder (Stein, 1898). Es wurden auch wie\u00adtere ungew\u00f6hnliche \u00dcbereinstimmungen von Manifest mit dem Kan\u00adtischen Entwurf gezeigt. Die Zeitschrift <i>Kant-Studien<\/i> hat dar\u00fcber eine Reihe von Aufs\u00e4tzen ver\u00f6ffentlicht (Vaihinger, 1899, S.\u00a0256\u2014258; Vaihinger, 1900, S. 60). Auch in den russischen the\u00adologischen und philosophischen Kreisen wurde diesen Vorschl\u00e4gen und dieser Konferenz im Kontext des Entwurfs Kants eine Auf\u00admerksamkeit geschenkt (Tichomirov, 1899).<\/p>\n<p>2. Die gr\u00f6\u00dfere philosophische Bedeutung hat aber nicht diese Reaktion sondern das Friedensprojekt Tolstojs (Krouglov, 2008; Krouglov, 2010; Krouglov, 2012a, s. 122\u2014159), das f\u00fcr manche gro\u00dfe historische Pers\u00f6nlichkeiten im 20. Jahrhundert als Vorbild diente, und zwar im dessen Zusammenhang zur Kants Abhandlung <i>Zum ewigen Frieden<\/i>. Im Unterschied zu Kant sind die pazi\u00adfistischen Einsichten Tolstojs nicht in einem Werk systematisch konzentriert. Sie sind eher in mehreren Aufs\u00e4tzen und gr\u00f6\u00dferen Werken verstreut (<i>Ich kann nicht schweigen<\/i>, <i>Merkblatt f\u00fcr die Sol\u00addaten<\/i>, <i>Merkblatt f\u00fcr die Offiziere<\/i>, <i>Besinnt euch!<\/i> usw.).<\/p>\n<p>Wenn Kant das V\u00f6lkerrecht als wesentliches Mittel gegen die Kriege das V\u00f6lkerrecht betrachtet (TP. A 282)<sup>1<\/sup><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Krouglov%20%20Nik2.docx#_ftn1\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a>und einen Vertrag zum ewigen Frieden entwirft, ist Tolstoj Rechtsprojekten gegen\u00ad\u00fcber sehr skeptisch (Tolstoj, 1956a, s. 90). Er gestaltet sein Projekt nicht juristisch sondern vielmehr moralisch und religi\u00f6s (Tolstoj, 1952b, s. 282). Tolstoj lehnt das kantische juristische Mit\u00adtel zum ewigen Frieden ab (Tolstoj, 1936a, s. 558). In seiner ei\u00adgenen Auf\u00adfassung des Friedens und des Weges zum Frieden st\u00fctzt sich Tols\u00adtoj aber eben auf die ethischen und die religi\u00f6sen Vorstel\u00adlungen Kants. Tolstoj sah eine allm\u00e4hliche m\u00fchsame L\u00f6sung des Problems des Krieges auf dem Wege der freien Erf\u00fcllung seiner Pflicht, von der das moralische Gesetz sagt, von jedem einzelnen Menschen sowie einer Ann\u00e4herung der allgemeinen Vernunftre\u00adligion im kan\u00adtischen Sinne.<\/p>\n<p>3. Zu den Hauptunterschieden, die in Friedensprojekten Kants und Tolstojs bei allen \u00c4hnlichkeiten und Parallelen vorhanden sind, geh\u00f6rt in erster Linie eine diverse Wahrnehmung und Auffas\u00adsung des Rechts von den beiden Denkern (Krouglov, 2012b). Kant hat nie die Einteilung des Rechts in das Naturrecht und in das posi\u00adtive Recht und die Existenz des ersten bezweifelt. Ein Jahrhundert sp\u00e4ter hat Tolstoj zu einer Zeit der Krise und der Ablehnung des Naturrechts gelebt. Das hat den ehemaligen Jura-Studenten in seiner Rezeption juristischer Friedensentwurfe sicherlich beein\u00adflu\u00dft.<\/p>\n<p>Der Unterschied zwischen dem Naturrecht und dem positiven Recht ist f\u00fcr Kants Lehre prinzipiell: Nur das erste st\u00fctzt sich auf apriorische Prinzipien, und nur mit dessen allm\u00e4hlichen Verwirk\u00adlichung in der Geschichte verbindet Kant seine Hoffnungen auf den Vorschritt. F\u00fcr ihn ist kaum eine Situation vorstellbar, bei der das Recht ausschlie\u00dflich als ein positives gedeutet wird, d.\u00a0h. ohne jegliche Existenz des Naturrechts. Das Naturrecht bezieht sich bei Kant so oder anders auf die Sittlichkeit und auf die Religion, des\u00adsen Gr\u00fcnde sind apriorisch, es ist auf der (\u00e4u\u00dferlichen) menschli\u00adchen Freiheit gegr\u00fcndet. Im allgemeinen Bild spielt die Moral da\u00adbei eher eine dominante Rolle, obwohl Kant auch schwierige F\u00e4lle und graue Zonen kennt (MS. RL. B 39\u201440). Unterschwellig ver\u00adsteht das auch Tolstoj, indem er bemerkt: \u201eAuch Kant verliert nie den Standpunkt der Sittlichkeit\u201c (Makovickij, 1910, s. 99).<\/p>\n<p>Die historische Situation von Tolstoj ist durch den Sieg der po\u00adsitivistischen und historischen Rechtskonzepten bestimmt: \u201e\u2026was man Recht nennt, druckt sich in Gesetzen aus, die entweder von einzelnen Menschen, oder von streitenden Parla\u00admentsparteien aus\u00adgedacht werden\u2026\u201c (Tolstoj, 1936c, s. 57); \u201edie von Gewalt leben und die deshalb diese Gewalt mit den Gesetzen bewahren. Diese Gesetze werden von ihnen, von denselben Men\u00adschen, auch vollge\u00adzogen\u2026 solange diese Gesetze f\u00fcr sie vorteilhaft sind; werden sie aber f\u00fcr sie unvorteilhaft, so denken sie die neuen aus, die sie f\u00fcr n\u00f6tig finden\u201c (Tolstoj, 1936c, s.\u00a056). Einem solchen juristischen Gesetz, dem \u201aGesetz der Gewalt\u2019 stellt Tolstoj das moralische Ge\u00adsetz, das \u201aGesetz der Liebe\u2019 gegen\u00fcber (Tolstoj, 1956c).<\/p>\n<p>Der Schriftsteller hat denjenigen Rechtszustand festgestellt, der in seiner Zeit befestigt wurde und noch heute besteht: Im Laufe der Geschichte hat das Recht au\u00dferordentliche Anspr\u00fcche gehabt, de\u00adren Begr\u00fcndung in den Vorstellungen von dessen g\u00f6ttlichem Ur\u00adsprung oder zumindest in der Konzeption des Naturrechts zu su\u00adchen w\u00e4re. In der Zeit der Desakralisierung der Rechtsquellen und der Ablehnung vom Naturrecht sind die Rechtsanspr\u00fcche je\u00addoch erhalten geblieben und sogar verst\u00e4rkt worden, obwohl jede vorige Begr\u00fcndung abgelehnt wurde. Worauf sie jetzt beruhen, ist schwer zu verstehen. Diese Frage wurde zu der Zeit Tolstojs als \u201anihilis\u00adtisch\u2019, heute aber wird als \u201abarbarisch\u2019 bzw. \u201anicht zivilis\u00adiert\u2019 wahrgenommen. Es ist auf dem Beispiel der ber\u00fcchtigten Konzep\u00adtion der \u201aheiligen\u2019 Menschenrechte besonders bemerkbar, die zu einer b\u00fcrgerlichen Pseudoreligion der B\u00fcrgerrechtler und der In\u00addoktrin\u00e4re der ruhmreichen und sieghaften Demokratie mu\u00adtiert hat.<\/p>\n<p>W\u00e4re aber das Naturrecht im Sinne Kants zu der Zeit Tolstojs in keine Krise geraten, w\u00e4re ein prinzipieller Unterschied zwischen den beiden Denkern trotzdem geblieben. W\u00e4hrend das Recht von Kant fast verg\u00f6ttlicht wird, ist dem Tolstoj die Einstellung von Wladimir Solowjow (1853\u20141900) viel n\u00e4her: \u201eDie Aufgabe des Rechts besteht gar nicht darin, die im B\u00f6sen liegende Welt ins Got\u00adtesreich zu verwandeln, sondern nur darin, damit sie \u2014 vor der Zeit \u2014 nicht zur H\u00f6lle w\u00fcrde\u201d (Solov&#8217;\u00ebv, 1897, s. 454). Eine sol\u00adche Auffassung des Rechts ver\u00e4ndert ganz wesentlich auch die An\u00adsicht auf Kants Projekt des ewigen Friedens \u2014 sowohl in der Zeit seines Verfassers, als auch heute.<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Bibliographie<\/b><\/p>\n<p><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Kant I., 1983a: <\/i>\u00dcber den Gemeinspruch\u2026 1. Aufl.<i>, in: <\/i>Kant I. Werke in 10 Bde. Hrsg. W. Weischedel. Darmstadt. Bd. XI.<\/p>\n<p><i>Kant I., 1983b: <\/i>Metaphysik der Sitten. Metaphysische Anfangsgr\u00fcnde der Rechtslehre. 2. Aufl.<i>, in: <\/i>Kant I. Werke in 10 Bde. Hrsg. W. Weischedel. Darm\u00adstadt. Bd. VIII.<\/p>\n<p><i>Krouglov<\/i> <i>A<\/i>.\u00a0<i>N<\/i>., <i>2008<\/i>: Leo Nikolaevi\u010d Tolstoj als Leser Kants. Zur Wirkungsgeschichte Kants in Russland<i>, in:<\/i> Kant-Studien. Jg. 2008.<br \/>\nS. 361\u2014386.<\/p>\n<p><i>Krouglov<\/i> <i>A<\/i>. <i>N<\/i>., <i>2010<\/i>: Das Problem des Friedens bei I. Kant und<br \/>\nL. N. Tolstoj<i>, in:<\/i> War and Peace: the Role of Sciences and Arts \/ Ed. by S. Nour, O. Remaud. Berlin. S. 257\u2014264.<\/p>\n<p><i>Krouglov \u0410.\u00a0N. 2012a<\/i>: Kant i kantovskaja filosofija v russkoj chudo\u017eestvennoj literature. \u041c. S. 122\u2014159.<\/p>\n<p><i>Krouglov \u0410.\u00a0N. 2012b:<\/i> Pravo v vosprijatii pozdnego Tol\u00adstogo,<i> <\/i><i>in:<\/i> Lev Tolstoj i mirovaja literatura: Materialy VII Me\u017edunarodnoj nau\u010dnoj konferencii. Tula.<\/p>\n<p><i>Makovickij<\/i> <i>D.\u00a0P. 1979<\/i>: U Tolstogo 1904\u20141910. \u00abJas\u00adnopol\u2019skie zapiski\u00bb. 26 oktjabrja 1904, <i>in:<\/i> Literaturnoe nasledstvo. \u0422. 90. Kn. 1. \u041c.<\/p>\n<p><i>Solov&#8217;\u00ebv V. S. 1990<\/i>: Opravdanie dobra. Nravstvennaja filosofija, <i>in:<\/i> So\u010d.: V 2 t. \u0422. 1. \u041c.<\/p>\n<p><i>Stein<\/i> <i>L., 1898<\/i>: Kant und der Zar<i>, in:<\/i> Die Zukunft. 25. S. 106\u2014112.<\/p>\n<p><i>Suvorin <\/i><i>\u0410<\/i><i>. S. 1902: <\/i>Dnevnik. \u041c., 1992. Zapis\u2019 ot 29 maja 1902 g.<\/p>\n<p><i>Tichomirov P. V. 1899<\/i>: Ve\u010dnyj mir v filosofskom proekte Kanta. (Po povodu me\u017edunarodnoj mirnoj konferencii), <i>in:<\/i> Bo\u00adgoslovskij vestnik. 1899. Nr. 3. S. 402\u2014434; Nr. 4. S. 577\u2014601.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1936a<\/i>: Nikolaj Palkin, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. Sob\u00adra\u00adnie. so\u010dinenij. \u0422. 26. \u041c.<\/p>\n<p><i>Tolstoj<\/i> <i>L. N.,<\/i> <i>1952a<\/i>: Otvet na opredelenie Sinoda ot 20\u201422 fevralja i na polu\u010dennye mnoju po \u00e9tomu slu\u010daju pis\u2019ma, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sob\u00adranie. so\u010dinenij. \u0422. 34. \u041c.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1952b<\/i>: Soldatskaja pamjatka, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422.\u00a034. M.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1936b<\/i>: Odumajtes\u2019! <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422. 36. \u041c.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1956b<\/i>:<i> <\/i>Ne ubij nikogo, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422. 37. \u041c.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1956c<\/i>: Zakon nasilija i zakon ljubvi, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422. 37. M.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1956a<\/i>: Ne mogu mol\u010dat\u2019, <i>in:<\/i> Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422. 37. M.<\/p>\n<p><i>Tolstoj L. N., 1936c<\/i>: [Pis\u2019mo studentu \u043e prave], <i>in:<\/i><b> <\/b>Tolstoj L.\u00a0N. Polnoe. sobranie. so\u010dinenij. \u0422. 38. \u041c.<\/p>\n<p><i>Ungarn-Sternberg<\/i> <i>W<\/i>.<i> von<\/i>., <i>1796<\/i>: An Immanuel Kant [Briefe bey Uebersendung der Epistel (unpaginiert)]<i>, in:<\/i> Epistel an Ru\u00dfland. St. Pe\u00adtersburg.<\/p>\n<p><i>Vaihinger<\/i> <i>H<\/i>., <i>1899<\/i>: Kants Schrift: Zum ewigen Frieden und der Rus\u00adsische Abr\u00fcstungsvorschlag<i>, in:<\/i> Kant-Studien. Jg. 3.<\/p>\n<p><i>Vaihinger<\/i> <i>H., 1900<\/i>: Eine franz\u00f6sische Kontroverse \u00fcber Kants An\u00adsicht vom Kriege. Auch ein Wort zur Friedenskonferenz<i>, in:<\/i> Kant-Stu\u00addien. Jg. 4.<\/p>\n<p><b><i>Die erste Ver\u00f6ffentlichung des Aufsatzes:<\/i><\/b><\/p>\n<p>Krouglov A. Das Problem des Friedens am Ende des 19. \u2014 am Anfang des 20. Jahrhunderts im Dialog der drei Zaren: I. Kant, Nikolaus II. und L. N. Tolstoj\/\/ Kant\u2019s Project of Perpetual Peace in the Context of Contemporary Politics : proceedings of international seminar\/ ed. by A. Zilber, A. Salikov. \u2014 Kaliningrad : IKBFU Press, 2013. S. 40 \u2013 44.<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><sup>1[1]<\/sup>Kants Werke werden nach der Ausgabe von Wilhelm Weischedel mit der dort verwendeten Pagination zitiert. \u0410 bezeichnet die erste Ausgabe, und \u0412 \u2014 die zweite.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch zu den Lebzeiten wurde Kant nicht selten als Caesar unter den Weisen (Ungarn-Sternberg, 1796) genannt, aber auch ein Jahrhundert nach seinem Tod blieb er f\u00fcr viele nach wie vor ein Zar auf dem Lehrstuhl (Stein, 1898). 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