{"id":335,"date":"2014-03-31T15:40:42","date_gmt":"2014-03-31T15:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/?p=335"},"modified":"2021-05-23T21:19:36","modified_gmt":"2021-05-23T21:19:36","slug":"ernst-otto-onnasch-die-erste-rezeption-der-philosophie-immanuel-kants-in-der-niederlande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/ernst-otto-onnasch-die-erste-rezeption-der-philosophie-immanuel-kants-in-der-niederlande\/","title":{"rendered":"Ernst-Otto Onnasch. Die erste Rezeption der Philosophie Immanuel Kants in der Niederlande"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_337\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/dfdf.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-337\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-337\" alt=\"Dr. Ernst-Otto Onnasch http:\/\/www.onnasch.eu\/\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/dfdf-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/dfdf-300x200.jpg 300w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/dfdf.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-337\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Ernst-Otto Onnasch<br \/>http:\/\/www.onnasch.eu\/<\/p><\/div>\n<p>Interesse f\u00fcr die eigene Philosophiegeschichte ist in der Niederlande erst sehr sp\u00e4t entstanden. Der entscheidende Ansto\u00df dazu kam von dem katholischen Philosophieprofessor Ferdinand Sassen in 1940\/41 [29, 69-85].<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn1\">[1]<\/a> Obwohl das Datum schlimmes vermuten lassen k\u00f6nnte, darf man ihm wohl keine nationalistische Sympathien unterstellen. In den sp\u00e4ten f\u00fcnfziger Jahren erscheint von seiner Hand das bislang noch immer nicht ersetzte Standardwerk zur niederl\u00e4ndischen Philosophiegeschichte. [28] Dieses Buch hat zweifellos seine Verdienste, anderseits handelt es sich dabei auch um eine Pioniersleistung, die oft mit entscheidenden Schw\u00e4chen im Detail behaftet sind. Hier gilt das insbesondere f\u00fcr die Darstellung des niederl\u00e4ndischen Fr\u00fchkantianismus. Nach dem Erscheinen dieses epochalen Werkes ist zu diesem Thema, abgesehen von einigen Aufs\u00e4tzen kaum mehr grundlegend Neues publiziert. Und das, obwohl sich z.\u00a0B. fast alle gro\u00dfen niederl\u00e4ndischen Dichter dieser Zeit in irgendeiner Weise mit Kant auseinandergesetzt haben und auch nicht wenige einflu\u00dfreiche Politiker starke Sympathien f\u00fcr die kantische Philosophie besa\u00dfen, was sich auch in Dissertationen und Publikationen niedergeschlagen hat.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn2\">[2]<\/a> \u2013 Die heutige historiographische Erforschung der niederl\u00e4ndischen Philosophiegeschichte besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit dem fr\u00fchen 18ten und 17ten Jahrhundert.<\/p>\n<p>Das allgemeine Desinteresse f\u00fcr die eigene Philosophiegeschichte ist sicherlich auch ein wichtiger Grund daf\u00fcr, da\u00df es ziemlich traurig steht um die relevanten Quellen und Archive. Davon ist insbesondere die Erforschung des niederl\u00e4ndischen Fr\u00fchkantianismus betroffen. Viel Material ist entweder verloren oder, wenn \u00fcberhaupt, nur unter gr\u00f6\u00dftem Aufwand auffindbar. Wenig hilfreich ist in dieser Hinsicht leider auch die Philosophiegeschichtsschreibung im 19ten Jahrhundert. Sie ist nicht nur sp\u00e4rlich, geht kaum auf den Kantianismus ein, vor allem aber ist sie von einer teilweise abstrusen Sicht der eigenen Philosophiegeschichte getragen.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn3\">[3]<\/a> Die fr\u00fchen Darstellungen bem\u00fchen sich besonders, den nationalen Charakter der eigenen Philosophie herauszustellen, indem der schlichte und gesunde Verstand der Holl\u00e4nder hervorgehoben und als Quelle philosophischen Denkens gelobt wird. Es d\u00fcrfte einleuchten, da\u00df solche Vorurteile nicht gerade f\u00f6rderlich sind f\u00fcr eine historisch gewissenhafte Auseinandersetzung mit der kantischen Philosophen. Au\u00dferdem stand die Universit\u00e4tsphilosophie im sp\u00e4ten 18ten und fr\u00fchen 19ten Jahrhundert unter starkem Einflu\u00df der Altphilologie, die damals auch im internationalen Vergleich ein sehr hohes Ansehen geno\u00df. Und besonders in diesem Lager sind die energischsten Gegner der neuen Philosophie aus K\u00f6nigsberg zu suchen. Daniel Wyttenbach (1746-1820), sein Sch\u00fcler Philip Willem van Heusde (1778-1839) oder Dionysius van de Wijnpersse (1724-1808) haben nachsichtslos, und man kann sagen mit Erfolg gegen die niederl\u00e4ndischen Verteidiger der kantischen Philosophie gewettert, weil diese die Schlichtheit, den gesunden Verstand und Religionssinn des niederl\u00e4ndischen Geistes vergifte.<\/p>\n<p>In den sp\u00e4teren Philosophiegeschichten wird man zunehmend skeptischer gegen\u00fcber den eigenen philosophischen Leistungen. Da\u00df die niederl\u00e4ndische Philosophie r\u00fcckst\u00e4ndig sei, bzw. der leitenden Philosophie um viele Jahrzehnte hinterherlaufe, wird dann zu den oft geh\u00f6rten Verdikten.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn4\">[4]<\/a> Solche Selbstbewertungen zeigen eindrucksvoll, wie sehr die eigenen philosophischen Leistungen in Vergessenheit geraten sind. Und als man sich dann nach dem Zweiten Weltkrieg an eine Wiederaufbereitung der eigenen Philosophiegeschichte machte, waren zun\u00e4chst einmal starke Vorurteile aufzur\u00e4umen. Unter diesen Umst\u00e4nden wundert es vielleicht auch wenig, da\u00df besonders Nicht-Niederl\u00e4nder die historische Forschung vorangetrieben haben. Der Engl\u00e4nder Michael Petry (\u2020) hat diesbez\u00fcglich gro\u00dfes geleistet. Jedenfalls wissen wir inzwischen, da\u00df man von der niederl\u00e4ndischen Philosophie, auch der des sp\u00e4ten 18ten Jahrhunderts, sicher nicht behaupten kann, sie sei r\u00fcckst\u00e4ndig. Das gilt besonders f\u00fcr die niederl\u00e4ndische Kant-Rezeption. Wahr ist freilich, da\u00df sich die Philosophie anders entwickelt als z.\u00a0B. im Deutschen Reich, Frankreich oder England.<\/p>\n<p>Der besondere Weg der niederl\u00e4ndischen Philosophie in der Niederlande h\u00e4ngt einerseits eng mit dem niederl\u00e4ndischen Kalvinismus und anderseits mit der Rolle der Universit\u00e4ten zusammen. Der Kalvinismus hatte einen starken Einflu\u00df auf die starren Standesgrenzen, die wiederum verhinderten, da\u00df es aus den unteren, ja selbst mittleren Klassen Studenten an den niederl\u00e4ndischen Universit\u00e4ten gab (auch nicht in der Theologie). Die Universit\u00e4ten waren aus heutiger Sicht ziemlich elit\u00e4re Anstalten. Und das hatte Auswirkungen auf das Lehrangebot, das ziemlich konservativ und wenig erneuerungsbed\u00fcrftig blieb. Aber vielleicht hat auch einfach Zufall verhindert, da\u00df sich die kantische Philosophie an den Universit\u00e4ten durchzusetzen vermochte. Anfang der neunziger Jahre erscheint diese Philosophie zwar auf einigen Kathetern \u2013 Gerrit van der Voort (1764-1793) h\u00e4lt 1790 in Groningen eine Vorlesung \u00fcber Kant [17, 104] und 1792 ruft Antoine Chaudoir in Franeker seine Studenten dazu auf, sich in die Philosophie Kants zu vertiefen<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn5\">[5]<\/a> \u2013, f\u00fcr einen Durchbruch der kritischen Philosophie sollte das allerdings nicht reichen. Zumal Chaudoir kaum etwas ver\u00f6ffentlicht hat und auch der Stern der kleinen Universit\u00e4t Franeker zu diesem Zeitpunkt stark sinkend war. Van der Voort stirbt schon in 1793. Seine Hauptschrift, eine Anthropologie aus 1790 mit eklektischen Z\u00fcgen, verr\u00e4t nicht, da\u00df seine Einsichten in die Philosophie Kants besonders tiefgreifend waren. [35]<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn6\">[6]<\/a> Wohl sieht man unter den Juristen ein verst\u00e4rktes und damit auch gleich folgenreiches Interesse f\u00fcr die kantische Philosophie entstehen. Einige sp\u00e4ter sehr einflu\u00dfreiche niederl\u00e4ndische Staatsm\u00e4nner setzt sich gegen das Ende des 18ten Jahrhunderts intensiv, auch in Dissertationen mit der kritischen Philosophie auseinander.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr ein ad\u00e4quates Verst\u00e4ndnis der niederl\u00e4ndischen Kant-Rezeption ist allerdings, da\u00df sie nicht an den Universit\u00e4ten, sondern vornehmlich in Amsterdamer Salons stattfindet.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn7\">[7]<\/a> Die beiden treibenden Kr\u00e4fte dieser Rezeption sind Paulus van Hemert (1756-1825) und Johannes Kinker (1764-1845). Leider ist \u00fcber den Weg der intellektuellen Aneignung der Kantischen Philosophie bei ihnen kaum n\u00e4heres bekannt. Der in Amsterdam geborene Van Hemert ist seit 1781 Pastor in der Reformierten Kirche. In 1784 wird ihm allerdings die Predigterlaubnis entzogen, was ein kleiner Skandal war, da dergleichen damals kaum vorkam. Streitpunkt war das Verh\u00e4ltnis von Vernunft und Glaube. Nach Ansicht der Kirche schrieb Van Hemert der Vernunft hinsichtlich des Glaubens zuviel Autorit\u00e4t zu. Der Pastor beugte nicht vor der kirchlichen Autorit\u00e4t und mu\u00dfte seine Konsequenzen ziehen. Ab 1784 verwickelt er sich dann in einen \u00f6ffentlichen Streit mit seinem gem\u00e4\u00dfigt orthodoxen Lehrer Gijsbert Bonnet. Van Hemert attackiert hier die kirchliche Lehrmeinung, da\u00df die Vernunft verdorben sei und kehrt sich au\u00dferdem gegen die Lehre der Pr\u00e4destination. [9] In 1787 verteidigt er \u2013 und das ging nicht anders als anonym [27] \u2013 die gerade erschienene holl\u00e4ndische \u00dcbersetzung von Joseph Priestleys <i>Institutes of Natural and Revealed Religion<\/i> [25] gegen den Unsinn, der seines Erachtens dagegen von einigen vornehmlich Predigern in einer Preisschrift vorgebracht worden ist. [33]<\/p>\n<p>Der andere Amsterdamer Kinker hat einen areligi\u00f6sen Hintergrund. Sein Interesse f\u00fcr Kant h\u00e4ngt haupts\u00e4chlich mit seinen aufgekl\u00e4rten Ideen \u00fcber Weltb\u00fcrgertum zusammen.[23] Nicht unerw\u00e4hnt bleiben darf hier, da\u00df Kinkers ausf\u00fchrliche und zuerst auf Niederl\u00e4ndisch erschienene kommentierende Interpretation der KrV auch ins Franz\u00f6sische \u00fcbersetzt ist und die dortige Kant-Rezeption stark mitbeeinflu\u00dft hat. [20]<\/p>\n<p>Die Niederlande ist, soweit ich sehe, das erste Land au\u00dferhalb des deutschen Reiches wo eine intensive Auseinandersetzung mit der kantischen Philosophie stattfindet.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn8\">[8]<\/a> In 1798 erscheint in Amsterdam sogar die erste nicht-deutschsprachige Zeitschrift, die ganz der kritischen Philosophie gewidmet ist: das <i>Magazyn voor de critische wijsgeerte en de geschiedenis van dezelve (<\/i>Magazin f\u00fcr die kritische Philosophie und deren Geschichte). Bis 1803 werden noch f\u00fcnf B\u00e4nde folgen. In 1804 wird das <i>Magazyn <\/i>nachgefolgt von der mehr allgemeinkulturellen Zeitschrift <i>Lektuur bij het ontbijt en de thetafel (<\/i>Lekt\u00fcre bei dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Teetisch &#8211; bis 1808 erscheinen 10 B\u00e4nde). Der Herausgeber beider Zeitschriften ist Paulus van Hemert, dessen Verdienste um den niederl\u00e4ndischen Kantianismus nicht hoch genug veranschlagt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die niederl\u00e4ndische Auseinandersetzung mit der kritischen Philosophie setzt mit drei Preisfragen der Haarlemer Akademie der Wissenschaften bzw. <i>Hollandsche Maatschappye der Wetenschappen <\/i>ein. Die eine Preisfrage wird in 1787, die folgende 1789 und die dritte in 1791 ausgeschrieben. F\u00fcr alle drei Fragen spielt der Amsterdamer Mennonietenpastor Allard Hulshoff (1734-1795) eine entscheidende Rolle,<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn9\">[9]<\/a> sofern er die erste Preisfrage gewinnt, die zweite initiiert und der Jury angeh\u00f6rt und die dritte formuliert und ebenfalls der Jury angeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Hulshoff scheint \u00fcberhaupt eine wichtige Rolle f\u00fcr die niederl\u00e4ndische Kant-Rezeption gespielt zu haben, was allein schon deshalb bemerkenswert ist, weil er n\u00e4mlich nicht wie Kinker und Van Hemert der j\u00fcngeren Generation angeh\u00f6rt, sondern nur 10 Jahre j\u00fcnger ist als Kant. Hulshoff stammt aus einer Groninger Kaufmannsfamilie. In 1749 immatrikuliert er sich an der dortigen Universit\u00e4t. Einer seiner wichtigsten Lehrer ist der aus der Schweiz stammende Nikolaus Engelhard (1696-1765),<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn10\">[10]<\/a> Professor f\u00fcr Logik, Mathematik und Physik und kritischer Anh\u00e4nger der Leibniz-Wolffischen Schule. Am 30. Dezember 1755 promoviert er in Groningen mit einer Dissertation \u00fcber den apriorischen Gottesbeweis. [12] Anschlie\u00dfend geht er nach Amsterdam, wo er 1760 Pastor einer Mennonietengemeinde wird und sich zugleich vom Wolffianismus entschieden distanziert.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn11\">[11]<\/a> \u00a0Das bezeugt seine in 1758 ver\u00f6ffentlichte Abhandlung \u00fcber die beste aller Welten. Hierin kritisiert er Leibniz\u2019 Auffassung, da\u00df in der besten aller m\u00f6glichen Welten \u2013 in der wir ja leben \u2013 das Gute und Schlechte bereits optimal verteilt ist, weshalb auch nicht einzusehen ist, wie sich \u00fcberhaupt noch die sittliche Vollkommenheit der Welt vergr\u00f6\u00dfern l\u00e4\u00dft. Leibniz\u2019 Optimismus hat einen moralischen Fatalismus zur Folge, weshalb er auch aufs sch\u00e4rfste bek\u00e4mpft werden m\u00fcsse. Sein Buch erf\u00e4hrt 1758 \u00fcbrigens auch in Deutschland eine gute Presse. [6] Kant hatte es im Besitz, es ist ihm jedoch 1790 von Hulshoff selbst geschenkt. [19, 188]<\/p>\n<p>In 1790 bzw. 1791 schreibt Hulshoff Kant zwei ausf\u00fchrliche Briefe, wobei er dem ersten Brief auch einige seiner Schriften beilegt. Doch gibt es viel fr\u00fchere Verbindungen. So wird Kants Berliner Preisschrift <i>Untersuchung \u00fcber die Deutlichkeit der Grunds\u00e4tze der nat\u00fcrlichen Theologie und der Moral<\/i> zusammen mit Hulshoffs Einsendung \u201eDe evidentia in metaphysices et theologiae religionisque naturalis principiis\u201c in den <i>Dissertationes ad quaestionem de Evidentia<\/i> <i>ab Academia Regia Berolinensi propositam, spectantes<\/i>, Berlin 1764, gedruckt.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn12\">[12]<\/a> M\u00f6glicherweise war es diese alte Verbindung, wodurch Hulshoff in den sp\u00e4ten achtziger Jahren wieder auf Kant aufmerksam wird.<\/p>\n<p>Nicht klar ist, ob Kant die beiden Briefe Hulshoffs beantwortet hat. Weil allerdings die erste Zeile des zweiten Briefes vom 26. Mai 1791 gleich <i>medias in res <\/i>geht: \u201eOp de vraag der Holl. Maats. wegens het Kantisch Bewys etc, zyn 7 Verhandelingen ingekomen\u201c (auf die Frage der <i>Hollandsche Maatschappye der Wetenschappen<\/i> anl\u00e4\u00dflich des Kantischen Beweises sind 7 Abhandlungen eingegangen), kann man mutma\u00dfen, da\u00df Kant den ersten Brief mit der Bitte beantwortet hat, ihn anl\u00e4\u00dflich des Verlaufs der Preisfrage auf dem laufenden zu halten. Soweit ich sehe erw\u00e4hnt Kant Hulshoff leider sonst nirgends explizit, weshalb wir auch nicht wissen, was er philosophisch von ihm gehalten hat.<\/p>\n<p>Doch Kommen wir zur\u00fcck auf die drei Preisfragen der Haarlemer <i>Maatschappye<\/i>. 1787 wird nach einer Beurteilung des von Moses Mendelssohn in den <i>Morgenstunden<\/i> formulierten Gottesbeweis aus der Unvollkommenheit unserer Selbsterkenntnis gefragt.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn13\">[13]<\/a> Nach dem Willen der Akademie sollte auch die Schrift des Hallenser Kantianers Ludwig Heinrich Jakob mitber\u00fccksichtigt werden, und zwar dessen <i>Pr\u00fcfung der Mendelsshohnschen Morgenstunden<\/i> (1786). [15] Dieser Schrift geht bekanntlich eine Vorrede von Kant voran. [14, 151-155] Au\u00dferdem verfolgt sie ausdr\u00fccklich den Zweck, die Philosophie Kants gegen m\u00f6gliche Einw\u00e4nde der <i>Morgenstunden<\/i> zu verteidigen. In 1789 werden aus den 8 eingegangenen Abhandlungen die von Gerrit van der Voort und Allard Hulshoff pr\u00e4miert. [14\/15, 1-88; 89-124] Obwohl keiner der beiden Preistr\u00e4ger n\u00e4her auf Kant eingeht, macht Hulshoff am Anfang und am Schlu\u00df seiner Preisschrift einige Bemerkungen \u00fcber die Bedeutsamkeit der Kantischen Philosophie. Er empfiehlt der Akademie, die Philosophie Kants in der Niederlande bekannter zu machen (Hulshoff war au\u00dferdem seit 1770 Mitglied der <i>Maatschappye<\/i>).<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Leider ist auch \u00fcber die Hintergr\u00fcnde des Hulshoffschen Kant-Interesses kaum etwas bekannt. Allerdings entwickelt er sp\u00e4testens seit 1787 soviel Gesp\u00fcr f\u00fcr das neue Denken aus K\u00f6nigsberg, da\u00df er es zumindest wertsch\u00e4tzen kann. Einverstanden mit der kantischen Philosophie ist er nicht. Zwar ist ihm Kants praktische Philosophie \u201choogsdierbaar\u201d [lieb und teuer] und \u201cgewigtig\u201d [bedeutsam] und ist er besonders gut zu sprechen \u00fcber die \u201ereine und vollkommenen Unterscheidung zwischen dem Moralischen und Physischen\u201c, wie aus seinem sehr ausf\u00fchrlichen Brief an Kant vom 5. Augustus 1790 hervorgeht. Er beklagt sich aber auch \u00fcber die schlechte Lesbarkeit der KrV, besonders wegen des parenthetischen Stils. Etwas pedantisch wirken seine Empfehlungen, mehr im Sinne der Engl\u00e4nder und Franzosen zu schreiben. Au\u00dferdem bem\u00e4ngelt er das Fehlen von einem Register mit Definitionen.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn15\">[15]<\/a> Inhaltlich bem\u00e4ngelt Hulshoff \u2013 wie sp\u00e4ter auch Fichte \u2013 die Kategorienlehre, welche ihm vorkommt als \u201cuit de lugt gevallen\u201d [aus der Luft gefallen]. Schlie\u00dflich bittet er Kant, auch im Namen vieler anderer darum, sich n\u00e4her \u00fcber die Existenz von Gott und der Seele, bzw. \u00fcber alles \u201cBeharrliche\u201d au\u00dferhalb von Raum und Zeit zu erkl\u00e4ren, wobei er an KpV 155 und 206 referiert, und er fordert Kant au\u00dferdem auf, diese Aufkl\u00e4rung nicht seinen Sch\u00fclern zu \u00fcberlassen. Offensichtlich befinden sich in der Umgebung Hulshoffs mehrere Leute, die sich mit der Philosophie Kants besch\u00e4ftigt haben, insbesondere aber unzufrieden sind mit dem, was Kant \u00fcber Gott und Unsterblichkeit sagt. Wie diese Umgebung aussieht, ist nicht bekannt und l\u00e4\u00dft sich wegen der sp\u00e4rlichen Quellen auch nicht rekonstruieren. Da\u00df Van Hemert dazugeh\u00f6rt, ist jedoch sehr wahrscheinlich, da dieser in seinem ersten Aufsatz von 1792 zur praktischen Philosophie Kants verschiedene Themen Hulshoffs aufgreift und ebenfalls unzufrieden ist mit Kants L\u00f6sung von Unsterblichkeit und Gottesexistenz. [10, 37-78]<\/p>\n<p>Dann bombardiert Hulshoff Kant in seinem zur Rede stehenden Brief mit vielen Fragen zu seiner praktischen Philosophie, die klar zeigen, da\u00df er in viele Grundprobleme der Moraltheorie tief durchgedrungen ist. So will er etwa wissen, ob irgendein moralisch B\u00f6ses durch ein bonum physicum kompensiert werden k\u00f6nne, etwa das Vaterland zu erhalten, durch eine L\u00fcge.<\/p>\n<p>Mir ist nicht recht klar, was Hulshoff mit seinem ersten Brief an Kant genau beabsichtigte. Bemerkenswerterweise h\u00e4lt er ihn f\u00fcr einen orthodoxen Christen, weil er, entgegen den damals vorherrschenden Auffassungen nicht die Gl\u00fcckseligkeit als h\u00f6chsten Zweck setzt, sondern das moralisch Gute. Er beschlie\u00dft seinen Brief mit der feurigen Bitte, da\u00df Kant f\u00fcr seine \u201cnietphilosophische MeedeChristenen \u2026 het characteristique van het Christendom \u2026 vindicere(n). Zeer verre zou zig de Invloed uitbreiden. Het zou een dierbaar Geschenk zyn, tot afscheid aus dieser Sinnenwelt.\u201d Es wird noch einige Jahre dauern, bis Kant seine Religionsschrift ver\u00f6ffentlicht. Hulshoffs Tod in 1795 kommt zu fr\u00fch, darauf antworten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In 1789 schreibt die <i>Hollandsche Maatschappye der Wetenschappen <\/i>eine Preisfrage aus, die unmittelbar auf die Philosophie Kants selbst eingeht. Gefragt wird, was von dem moralischen Gottesbeweis zu halten sei, wie dieser von Kant unter Hinweis auf KrV A\u00a0804-818 und KpV 223-238 formuliert ist. \u00dcber diese Preisfrage berichtet Hulshoff, wie gesagt, Kant in seinen beiden Briefen ausf\u00fchrlich. Alle Einsendungen zu dieser Preisfrage kamen aus Deutschland (die Haarlemer <i>Maatschappye <\/i>ver\u00f6ffentlichte ihre Preisfragen in der Regel international), woraus sich ablesen l\u00e4\u00dft, da\u00df die niederl\u00e4ndische Kant-Auseinandersetzung zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf einem solchen Stand war, da\u00df \u00fcber die neue Philosophie auf hohem Niveau geschrieben werden k\u00f6nnte. Pr\u00e4miert wird die lateinisch verfa\u00dfte Abhandlung des ausgewiesenen Antikantianers Johann Christop Schwab; Ludwig Heinrich Jacob bekommt zusammen mit dem L\u00fcbecker P\u00e4dagogen und Antikantianer, wie Hulshoff ihn nennt (vgl. [19, Bd. 11. 259]), Friedrich Daniel Behn, die silberne Medaille. Unter den Einsendungen befanden sich au\u00dferdem Beitr\u00e4ge von dem Leipziger Kantianer Karl Gottlob Hausius und dem Kantianer und Gymnasiallehrer Christian Wilhelm Snell aus Idstein.<\/p>\n<p>Hulshoff geh\u00f6rt neben Gerit van der Voort, dem anderen Gewinner der vorhergegangenen Preisfrage der Akademie, zur Jury. Aus seinem Brief an Kant geht hervor, da\u00df beide Juroren die Abhandlung Jakobs f\u00fcr die beste hielten, sich jedoch mit diesem Urteil bei den anderen, \u201eschon sehr alten\u201c, wie Hulshoff ironisch schreibt, Jurymitgliedern nicht durchsetzen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die dritte Preisfrage der <i>Maatschappye<\/i> ist von Hulshoff selbst formuliert und fragt nach einem ersten allgemeinen Grundsatz sittlicher Pflicht: \u201eSeit langem sucht man nach dem ersten allgemeinen Grundsatz sittlicher Pflicht, woraus sich alle besondereren Hauptpflichten ableiten lassen; die Schriftsteller des sittlichen Gef\u00fchls [gemeint ist freilich der moral sense, E.-O.O.] scheinen sich diesbez\u00fcglich in einiger Verlegenheit zu befinden und Herr Kant hat <i>einen<\/i> Grundsatz aufgewiesen (Hinweis auf GMS\u00b2, 52), den einige dunkel, andere f\u00fcr unsicher oder unfruchtbar halten (Hinweis auf KpV, Vorrede 14-17, und Hulshoffs eigene, anonym erschienene Schrift <i>Zeno. <\/i><i>Over ongeloof en zeden<\/i>, Amsterdam 1790, S. 10). Deshalb wird gefragt, ist es vern\u00fcnftig, notwendig oder n\u00fctzlich, nach einem solchen ersten allgemeinen Grundsatz zu suchen, und wenn ja, wie lautet dieser.\u201c<\/p>\n<p>Aus acht eingegangenen Abhandlungen wird in 1793 die des Amsterdamer Juraprofessors Hendrik Constantijn Cras (1739-1820) ausgezeichnet. Au\u00dferdem nimmt auch wieder der Stuttgarter Schwab an der Preisfrage teil, ohne jedoch pr\u00e4miert zu werden. Cras setzt sich in den achtziger Jahren zunehmend mit dem Kantianismus auseinander. Er bleibt jedoch kritisch, besonders hinsichtlich des kategorischen Imperativs, den er f\u00fcr zu abstrakt h\u00e4lt. Einer seiner bedeutendsten Lehrlinge ist der sp\u00e4tere Staatsmann Anton Reinhard Falck (1777-1843). Er promoviert 1799 bei ihm \u00fcber die Ehe bei Kant und Fichte [7] und geh\u00f6rt zu den einflu\u00dfreichen Kantianern in Holland.<\/p>\n<p>Fazit: die fr\u00fcheste niederl\u00e4ndische Kant-Rezeption setzt sich vornehmlich mit den Grundlagen der kantischen Moral- und Religionsphilosophie auseinander. Da\u00df tats\u00e4chlich nur eine Untersuchung dieser Grundlagen \u00fcber Sinn oder Unsinn der Kantischen Philosophie zu entscheiden vermag, ist eine m.\u00a0E. bedeutsame Einsicht dieser fr\u00fchesten Kant-Interpretation. In Deutschland hat genau eine solche Auseinandersetzung mit Kant eine, wenn nicht sogar die bedeutsamste Periode der Philosophiegeschichte eingel\u00e4utet, n\u00e4mlich die des deutschen Idealismus. Zu einer auch nur vergleichbaren philosophischen Leistung fehlten in der damaligen Niederlande die geistigen Kr\u00e4fte, aber sicherlich auch die daf\u00fcr n\u00f6tige institutionelle Einbettung, wie sie etwa in Deutschland die viel moderner eingerichteten Universit\u00e4ten geboten haben.<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftn16\">[16]<\/a><\/p>\n<p align=\"center\"><b>Bibliographie:<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><i>Antal G. von.<\/i> Philosophy in the Dutch Universities \/ \/Mind. Vol. 3. 1878.<\/li>\n<li><i>Antal G. von.<\/i> Die Holl\u00e4ndische Philosophie im neunzehnten Jahrhundert eine Studie. Utrecht, 1888.<\/li>\n<li><i>Brulez Lucien.<\/i> Holl\u00e4ndische Philosophie (in der Reihe: Jedermanns B\u00fccherei, Abt. Philosophie). Breslau, 1926.<\/li>\n<li><i>Chaudoir Antoine <\/i>Oratio de praecipio doctrinae Kantianae momento eiusdemque diiudicatione. 1792.<\/li>\n<li><i>D\u2019Escury Hendr<\/i><i>ik Collot<\/i> Holland\u2019s roem in kunsten en wetenschappen. 7 Bde. Den Haag. Am\u00adster\u00addam, 1824\/1844.<\/li>\n<li><i>D<\/i><i>ie Rez<\/i>. in Nouvelle biblioth\u00e8que germanique ou histoire litt\u00e9raire de l\u2019Allemagne, de la Suisse, et des pays du Nord, Jul., Aug. u. Sept. 1758. Art. XIII.<\/li>\n<li><i>Falck Anton Reinhard.<\/i> Disputatio juridica de matrimonio ex sententia? celebb. Imm. Kant et Joh. Gottl. Fichte. Amsterdam, 1799.<\/li>\n<li><i>Groenewegen Hermanus I.J.<\/i> Der erste Kampf um Kant in Holland. \/\/Kant-Studien. 29. 1924.<\/li>\n<li><i>Hemert Paulus van.<\/i> De rede en haar gezag in den Godsdienst briefswyze voorgesteld. 3 Bde. Utrecht, 1784-1787.<\/li>\n<li><i>Hemert Paulus van<\/i>. Vrijmoedige gedachten over de zedenleer des heeren Kant. \/\/ Nieuwe bydragen tot het menschelijke geluk 1. 1792.<\/li>\n<li><i>Hemert Paulus van<\/i>. Over den tegenwoordigen staat der critische Wijsbegeerte in de bataafsche Republiek, en het voornaame strijdpunt tusschen de critische Wijsgeeren, en derzelver Tegenstanders. Brief aan een\u2019 vriend, thans in Italie. \/\/Magazijn voor de critische Wijsgeerte en de geschiedenis van dezelfe 2. 1799.<\/li>\n<li><i>Hulshoff Allard.<\/i> Dissertatio philosophica inauguralis, qua entis realissimi existentia a priori demonstratur, Groningen 1755.<\/li>\n<li><i>Hulshoff Allard<\/i> (unter dem Ps. Alethofilus Fileusebius). Beschouwing der beste wereld, of filosoofische bedenkingen over Gods goedheid en wysheid, de vryheid der menschen, en hunnen staat in dit en het toekomende leeven, waar in men tragt te bewyzen, dat het stelsel van Leibnitz, en sommige anderen, aanleiding geeft tot het ondermynen der grondslagen van den natuurlyken en den geopenbaarden Godsdienst. Amsteldam, 1758.<\/li>\n<li><i>Jakob Ludwig Heinrich<\/i>. Einige Bemerkungen zu Ludwig Heinrich Jakob\u2019s Pr\u00fcfung der Mendelssohn\u2019schen Morgenstunden \/\/Verhandelingen van de Maatschappye. Bd. 17. 1786.<\/li>\n<li><i>Jakob Ludwig Heinrich.<\/i> Pr\u00fcfung der Mendelssohnschen Morgenstunden oder aller spekulativen Beweise f\u00fcr das Daseyn Gottes in Vorlesungen, Leipzig 1786 \/\/ Verhandelingen van de Maatschappye. Bd. 17. 1786.<\/li>\n<li><i>Johann <\/i>Heinrich Lambert in seiner Rez. \/\/Allgemeine Deutsche Bibliothek. 1770. 13. 2.<\/li>\n<li><i>Jonckbloet W.J.A..<\/i> Gedenkboek der Hoogeschool te Groningen. Groningen, 1864.<\/li>\n<li><i>Kant<\/i> in Nederland. Hrsg. von Ovink B.J.H. u.a. \/\/Kant\u2019s beteekenis voor de wijsbegeerte, hrsg. von H.IJ. Groenewegen. Amsterdam, 1924.<\/li>\n<li><i>Kant I. <\/i>\u00a0Gesammelte Schriften (Akademie-Ausgabe). Berlin: de Gruyter Verlag, 1900 ff.<\/li>\n<li><i>20.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/i><i>Kinker Johannes.<\/i> Essai d\u2019une exposition succincte de la critique de la raison-pure. Amsterdam, 1801.<i><\/i><\/li>\n<li><i>Krop H.A., Ruler J.A. van u. <\/i>Vanderjagt A.J. Hilversum, 1997.<\/li>\n<li><i>Land J.P.N.<\/i> De wijsbegeerte in de Nederlanden. Den Haag, 1899.<\/li>\n<li><i>Monographie<\/i> von Andreas J.A.M. Hanou, Sluiers van Isis. Johannes Kinker als voorvechter van de Verlichting, in de vrijmetselarij en andere Nederlandse genootschappen, 1790-1845. \/\/ Deventer studi\u00ebn (zugleich als Diss.)1988. Deventer. 5.<\/li>\n<li><i>Morgenstunden <\/i>\u00a0Erster Theil. Ver\u00e4nderte Aufl. Berlin, 1786.<\/li>\n<li><i>Priestley Joseph<\/i> Historie der verbasteringen van het christendom. 2 Bde. Dordrecht, 1984.<\/li>\n<li><i>Roorda Taco<\/i> Ueber den gegenw\u00e4rtigen Stand der Philosophie in den Niederlanden. \/\/ Zeitschrift f\u00fcr Philosophie und spekulative Theologie. 1843. 10.<\/li>\n<li><i>Samosatenus Paulu<\/i> Aanmerkingen op de prijsverhandelingen tegen Priestley, ingezonderheid op de verhandeling van den hoogg. heer C. Segaar. Den Haag, 1787.<\/li>\n<li><i>Sassen Ferdinand<\/i> Geschiedenis van de wijsbegeerte in Nederland tot het einde der negentiende eeuw. Amsterdam [u.a.], 1959; erg\u00e4nzend dazu ders., Wijsgerig leven in Nederland in de eerste helft van de negentiende eeuw. Een poging tot reconstructie, in der Reihe: Mededelingen der Kon. Ned. Akad. van Wetenschappen, afd. Letterkunde n.r., Bd. 17. Amsterdam, 1954.<\/li>\n<li><i>Sassen Ferdinand<\/i> Werkplan voor de beschrijving van de geschiedenis van de wijsbegeerte in de Nederlanden \/\/ Algemeen Nederlands tijdschrift voor wijsbegeerte 1940-1941. 34.<\/li>\n<li><i>Snelders H.A.M.<\/i> Nieuwe Nederlandse bijdragen tot de geschiedenis der geneeskunde en der natuurwetenschappen. Nr. 4. Amsterdam, 1980.<\/li>\n<li><i>Snelders H.A.M.<\/i> Wetenschap en intu\u00eftie. Het Duitse romantisch-speculatief natuuronderzoek rond 1800. Baarn, 1994.<\/li>\n<li><i>Stempels J.D.C<\/i>. De eerste Kant-waardering in Nederland \/\/ De Gids. 1922. 86\/2.<\/li>\n<li><i>Velingius Abdias, Segaar Carolus, Gav\u00e9l Cornelius <\/i>\u00a0Prijsverhandelingen \u2026 ter wederlegging van Het eerste deel der historie van de verbasteringen des Christendoms van Joseph Priestley. \/\/ Prijsverhandelingen van het Genootschap tot Verdediging van den Christelijken Godsdienst. Den Haag, 1787.<\/li>\n<li><i>Verhandelingen<\/i> van de Maatschappye.<\/li>\n<li><i>Voort Gerrit van der<\/i> Grondbeginselen der menschkunde. 2 Bde. Amsterdam, 1789-90.<\/li>\n<li><i>Wielema Michiel R.<\/i> De geschiedschrijving van de Nederlandse wijsbegeerte. Problemen en perspectieven. \/\/ Tijdschrift voor filosofie 1994. 56.<\/li>\n<li><i>Wielema <\/i><i>Michiel <\/i><i>R.<\/i> Die erste niederl\u00e4ndische Kant-Rezeption 1786-1850. \/\/ Kant-Studien. 1988. 79.<\/li>\n<li><i>Wielema Michiel R.<\/i> Nicolaus Engelhard (1696-1765) de Leibniz-Wolffiaanse metafysica in Groningen. \/\/ Zeer kundige professoren. Beoefening van de filosofie in Groningen van 1614 tot 1996.<\/li>\n<\/ol>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Die erste Ver\u00f6ffentlichung des Aufsatzes:<\/i><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Onnasch, Ernst-Otto. Die erste Rezeption der Philosophie Immanuel Kants in der Niederlande. \/\/ Kant zwischen West und Ost. Zum Gedenken an Kants 200. Todestag und 280. Geburtstag. Hrsg. Von Prof. Dr. Wladimir Bryuschinkin. Bd. 1. Kaliningrad, 2005. S. 105 \u2013 116.<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref1\">[1]<\/a> Er ruft auch andere Philosophen dazu auf, sich an dem Projekt zu beteiligen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref2\">[2]<\/a> Relativ gut erforscht dagegen sind die Einfl\u00fcsse der Kantischen Naturphilosophie um 1800 in Holland. Und das ist bemerkenswert, da ja bekanntlich gerade die Naturphilosophie Kants zu dieser Zeit kaum wahrgenommen wurde, vgl. [31,153-169] ders. \u201cHet gezelschap der Hollandsche scheikundigen. Amsterdamse chemici uit het einde van de achttiende eeuw\u201c, [30]<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. dazu [36, 526-551]. \u2013 Die bedeutsamsten philosophiehistorischen Abhandlungen aus dem 19ten Jh. sind von [22], [2]; ders., Philosophy in the Dutch Universities\/\/ <i>Mind<\/i> 3 (1878)[1, 87-104]; [26, 121-159] und [5].<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref4\">[4]<\/a> Hier ist besonders das Buch des Belgiers, aber in Hamburg lehrenden [3], zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref5\">[5]<\/a> [4] (die Schrift ist bislang nicht gefunden).<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref6\">[6]<\/a> Hier werden Lehrs\u00e4tze Kants meist nur kurz referiert, ohne tiefer auf sie einzugehen, so Bd. 1, S. 30\u00a0Anm., 52 Anm., 55 (hier geht hervor, da\u00df Van der Voort die KrV gelesen hat), Bd. 2, S. 110\u00a0f. Anm., wo Kant zum Deterministen gemacht wird, obwohl van der Voort auch zugibt, Kants \u201cregte meening \u2026 tot nog toe, niet wel gevat\u201d zu haben [Kants genaue Meinung bislang nicht genau erfa\u00dft zu haben]), 203\u00a0f. Anm., wo Kants Gottesbeweis unter Hinweis auf KpV 219 referiert wird.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref7\">[7]<\/a> Eine der gro\u00dfen Schw\u00e4chen der Darstellung Sassens ist genau, da\u00df er diesen rezeptionshistorischen Umstand nicht richtig im Visier hat. Sein Buch konzentriert sich stark auf die Universit\u00e4tsphilosophie.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref8\">[8]<\/a> Zur Kant-Rezeption in der Niederlande vgl. auch [37, 450-466]; Ferdinand Sassen oben Anm. 2; [8, 304-315]; ders., [18, 7-20]; [32, 483-501]; die Einleitung von Friedrich W. Dethmar, \u201cKurze Geschichte der Schicksale der kantischen Philosophie in Holland\u201c, in dem Buch von Paulus van Hemert, <i>Ueber die Existenz der prinzipien eines reinen uneigenn\u00fctzigen Wohlwollens im Menschen<\/i>, Dortmund 1799; [11, 1-42].<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref9\">[9]<\/a> Seine einzige Biographie ist von Willem de Vos. <i>Leven en Character van Allard Hulshoff.<\/i> Amsterdam, 1795.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref10\">[10]<\/a> Zu Engelhard vgl. [38], hrsg. von [21, 149-161].<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref11\">[11]<\/a> [13]. Dieses Buch erscheint 15 Jahre sp\u00e4ter auch in deutscher \u00dcbersetzung Alethophili Phileusebii, <i>Betrachtung der besten Welt, oder philosophische Betrachtungen \u00fcber die G\u00fcte und Weisheit Gottes, die Freyheit des Menschen, und seinem Zustande in diesem und jenem Leben.<\/i> Amsterdam\/Leipzig, 1783.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref12\">[12]<\/a> Ein weiteres Mal k\u00f6nnte Kant 1769 auf Hulshoff aufmerksam geworden sein. In diesem Jahr erscheint n\u00e4mlich dessen Preisschrift anl\u00e4\u00dflich der in 1767 von der K\u00f6nigl. Akademie der Wissenschaften ausgeschriebenen Preisfrage unter dem Titel <i>Discours sur les penchans <\/i>in Berlin im Druck. Die deutsche \u00dcbersetzung <i>Untersuchung \u00fcber die Neigungen, welche den von der K\u00f6nigl. Akademie der Wissenschaften in Berlin f\u00fcr d. J. 1767 ausgesetzten Preis erhalten hat<\/i>, Leonhard 1769, ist von, [16, 529-531], sehr gelobt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref13\">[13]<\/a> Es geht um die Passage, [24, 292-305]. Zu dieser Preisfrage vgl. den \u201eVoorbericht\u201c in Bd. 17 der <i>Verhandelingen van de Maatschappye<\/i>, Haarlem 1790, S. ix f.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref14\">[14]<\/a> Vgl. [34, 124]: \u201cDoch der Maatschappy en my zelven gaan de belangen van den Godsdienst ook in deezen ter harten; zo dat het, misschien, eenige voldoening zou geeven, <i>sommige Bedenkingen <\/i>voor te dragen, <i>betrekkelyk tot de Kantiaansche Wysbegeerte in het gemeen<\/i>, <i>en wel byzonderlyk over de nieuwste geschillen<\/i>, <i>raakende de Bewyzen van Gods aanwezen<\/i>. Indien dit opstel eenige goedkeuring mogt wegdragen, zal de Schyver, waarschynlijk, opgewekt worden, om zig ook daartoe te verledigen\u201d [\u201eDoch der Maatschappye und mir selbst gehen die Interessen der Theologie auch hier zu Herzen, so da\u00df es vielleicht einige Befriedigung g\u00e4be, <i>einige \u00dcberlegungen<\/i> <i>hinsichtlich der Kantischen Philosophie im allgemeinen<\/i> vorzutragen, <i>und zwar insbesondere \u00fcber die neuesten Streitigkeiten, welche die Beweise von Gottes Dasein betreffen<\/i>. Wenn dieser Aufsatz auf einige Zustimmung rechnen darf, wird der Autor wahrscheinlich ermuntert werden, sich auch selbst damit auseinanderzusetzen.\u201c]<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref15\">[15]<\/a> Was ja auch schon Christian Gottfried Sch\u00fctz in einem Brief vom 3. November 1786 an Kant bem\u00e4ngelte, vgl. [19, Bd.10. 469f]<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/%D0%93%D0%BB%D0%B5%D0%B1\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/INetCache\/Content.Outlook\/AUHKXAKD\/Onnasch%20%20Kant%20in%20der%20Niederlande.docx#_ftnref16\">[16]<\/a> In the dearest memory of the 3 Bs.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interesse f\u00fcr die eigene Philosophiegeschichte ist in der Niederlande erst sehr sp\u00e4t entstanden. Der entscheidende Ansto\u00df dazu kam von dem katholischen Philosophieprofessor Ferdinand Sassen in 1940\/41 [29, 69-85].[1] Obwohl das Datum schlimmes vermuten lassen k\u00f6nnte, darf man ihm wohl keine nationalistische Sympathien unterstellen. In den sp\u00e4ten f\u00fcnfziger Jahren erscheint von seiner Hand das bislang noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":336,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":338,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335\/revisions\/338"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}