{"id":191,"date":"2013-12-24T13:20:19","date_gmt":"2013-12-24T13:20:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/?p=191"},"modified":"2013-12-24T13:33:59","modified_gmt":"2013-12-24T13:33:59","slug":"marianne-motherby-kant-und-die-familie-motherby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/marianne-motherby-kant-und-die-familie-motherby\/","title":{"rendered":"Marianne Motherby: Kant und die Familie Motherby"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_192\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Robert-Motherby_3.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-192\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-192 \" alt=\"Robert Motherby (23.12.1736 - 13.02.1801) \" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Robert-Motherby_3-250x300.jpg\" width=\"250\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Robert-Motherby_3-250x300.jpg 250w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Robert-Motherby_3.jpg 336w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-192\" class=\"wp-caption-text\">Robert Motherby (23.12.1736 &#8211; 13.02.1801)<\/p><\/div>\n<p>Robert Motherby, der langj\u00e4hrige Freund Kants, wurde am 23.12.1736 in Hull (Yorkshire, England) geboren. Er hatte vier Br\u00fcder und drei Schwestern. Sein Vater George (geb. 20.12.1688), verheiratet mit Anne Hotham, starb 1748, als Robert noch ein Kind war. Robert Motherby kam wohl um 1751 nach K\u00f6nigsberg: Der in K\u00f6nigsberg t\u00e4tige englische Kaufmann Joseph Green (1727-1786) suchte einen zuverl\u00e4ssigen jungen Engl\u00e4nder als Gehilfen, der m\u00f6glichst eines Tages sein Teilhaber werden sollte. Joseph Green, der wie Robert Motherby aus Hull stammte, war unverheiratet und kinderlos. Zwecks Empfehlung eines besonders pflichtbewussten jungen Mannes hatte Green sich an einen in Hull ans\u00e4ssigen Gesch\u00e4ftsfreund gewandt, woraufhin ihm Robert Motherby empfohlen worden war. Robert Motherby kam zwar ohne jegliche Deutschkenntnisse nach K\u00f6nigsberg, bew\u00e4hrte sich aber schnell und wurde Teilhaber Greens, \u00fcbernahm auf dessen Wunsch die Firma schlie\u00dflich vollst\u00e4ndig und f\u00fchrte sie erfolgreich weiter.<\/p>\n<p>Als junger Dozent verf\u00fcgte Kant nur \u00fcber ein geringes Einkommen. Er legte aber immer wieder kleinere Summen bei Green und Motherby an, die sein Verm\u00f6gen gut verwalteten, so dass er sp\u00e4ter recht wohlhabend war. Kant, Green und Motherby waren nicht nur Gesch\u00e4ftspartner, sie wurden auch enge Freunde. Von dieser Freundschaft zeugt ein Champagnerglas mit folgender Gravur:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Inschrift_1_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-193 aligncenter\" alt=\"Inschrift_(1)_(2)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Inschrift_1_2.jpg\" width=\"640\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Inschrift_1_2.jpg 640w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Inschrift_1_2-300x154.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Glas-Kant_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-207 aligncenter\" alt=\"Glas Kant_(1)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Glas-Kant_1.jpg\" width=\"426\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Glas-Kant_1.jpg 426w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Glas-Kant_1-199x300.jpg 199w\" sizes=\"(max-width: 426px) 100vw, 426px\" \/><\/a><\/p>\n<p>1762 heiratete Robert Motherby Charlotte Toussaint (30.4.1742-10.9.1794). Sie war eine von mehreren T\u00f6chtern von Jean Claude Toussaint, (geb. 21.5.1709 in Magdeburg, gest. 23.12.1774 in K\u00f6nigsberg) und seiner Frau Catherine, geb. Fraissinet (geb. 1719 in K\u00f6nigsberg und gest. 21.10.1744 in K\u00f6nigsberg). Jean Claude Toussaint war Mitinhaber des Handelshauses Toussaint &amp; Laval. Seine Eltern stammten aus Frankreich.<\/p>\n<p>Robert und Charlotte Motherby hatten 11 Kinder (6 S\u00f6hne und 5 T\u00f6chter; ein Sohn und eine Tochter starben kurz nach der Geburt). Die vielen Wochenbetten griffen Charlottes Gesundheit stark an; sie starb im Jahr 1794 mit nur 52 Jahren.<\/p>\n<div id=\"attachment_195\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Charlotte.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-195\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-195 \" alt=\"Charlotte Motherby (30.4.1742-10.9.1794)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Charlotte-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Charlotte-200x300.jpg 200w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Charlotte.jpg 299w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-caption-text\">Charlotte Motherby (30.4.1742-10.9.1794)<\/p><\/div>\n<p>Kant war bis ins hohe Alter<sup>1<\/sup>\u00a0st\u00e4ndiger Gast im Hause Motherby; er spielte und scherzte mit den Kindern und war f\u00fcr sie wie ein Familienmitglied. Jeden Sonntag a\u00df er bei der Familie Motherby zu Mittag. Dazu lud ihn Robert Motherby stets schriftlich ein, d. h. er schickte am Sonntagvormittag seinen Diener zu Kant, der ihm die Einladung \u00fcberbrachte. Wenn Kant seinerseits Robert Motherby zum Mittagessen einlud, schickte er am Vormittag desselben Tages seinen Diener Lampe mit der Einladung zu ihm. Auf diese h\u00f6fliche Aufmerksamkeit legte Kant viel Wert; der Eingeladene sollte die M\u00f6glichkeit erhalten abzusagen, wenn es ihm nicht passte. Auch in so allt\u00e4glichen Dingen waren Kant R\u00fccksichtnahme und Respekt der Freiheit des anderen stets wichtig.<\/p>\n<p>Im Jahre 1892 (also lange nach dem Tod Kants) beauftragte der K\u00f6nigsberger Bankier und M\u00e4zen Walter Simon den Historienmaler Emil Doerstling mit einem Gem\u00e4lde, das veranschaulichen sollte, wie Kant in seinem Haus als Gastgeber lebte. Nach einer Schrift von Christian Friedrich Reusch &#8220;Kant und seine Tischgenossen&#8221; aus dem Jahr 1847 hat Doerstling bekannte K\u00f6nigsberger Pers\u00f6nlichkeiten dargestellt, die h\u00e4ufig bei Kant eingeladen waren (darunter auch Robert Motherby, in dem Gem\u00e4lde an der linken Seite Kants sitzend; an der Wand zwischen Kant und Motherby h\u00e4ngt ein Portrait Jean-Jacques Rousseaus).<\/p>\n<p>Im Museum des wieder aufgebauten K\u00f6nigsberger Doms h\u00e4ngt eine Nachbildung dieses Gem\u00e4ldes.<\/p>\n<p>Die Kinder von Robert und Charlotte Motherby genossen eine freisinnige Erziehung, an der Kant einen erheblichen Anteil hatte, und sprachen flie\u00dfend deutsch, englisch und franz\u00f6sisch. Kant wirkte darauf hin, dass zun\u00e4chst George und sp\u00e4ter auch William und Joseph im Alter von 6 bis 13 Jahren das von ihm wegen seiner fortschrittlichen Lehrmethoden gesch\u00e4tzte Philantropinum in Dessau besuchten<sup>2<\/sup>.<\/p>\n<div id=\"attachment_196\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Kant-und-seine-Tischfreunde_2.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-196\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-196 \" alt=\" Kant und seine Tischgenossen (Bildausschnitt)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Kant-und-seine-Tischfreunde_2-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Kant-und-seine-Tischfreunde_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Kant-und-seine-Tischfreunde_2-65x50.jpg 65w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Kant-und-seine-Tischfreunde_2.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-196\" class=\"wp-caption-text\">Kant und seine Tischgenossen (Bildausschnitt)<\/p><\/div>\n<p>Robert Motherby starb am 13.02.1801, fast auf den Tag genau drei Jahre vor Kant. George (1770 &#8211; 1799) und Joseph (1775 &#8211; 1820) traten in die Fu\u00dfstapfen des Vaters und wurden ebenfalls Kaufleute, starben aber in jungen Jahren. Joseph hinterlie\u00df seine Frau Marie Th\u00e9r\u00e8se und zwei S\u00f6hne, die sp\u00e4ter nach St. Petersburg gegangen sein sollen und von denen man nichts mehr geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>William war noch sehr jung, als er in K\u00f6nigsberg studierte und sich f\u00fcr das Studium der Medizin entschied. Im Alter von nur 20 Jahren promovierte er in Edinburgh zum Doktor der Medizin, f\u00fchrte in K\u00f6nigsberg die Kuhpockenimpfung ein und wurde ein angesehener, aber \u201enicht f\u00fcr alle geeigneter\u201c Arzt.<\/p>\n<p>Prof. Ernst August Hagen (1797 \u2013 1880), Professor f\u00fcr Kunst- und Literaturgeschichte an der Albertina und Sohn des K\u00f6nigsberger Hofapothekers und Begr\u00fcnders der wissenschaftlichen Pharmazie Karl Gottfried Hagen (1749 \u20131829), sagte 1847 in seiner Ged\u00e4chtnisrede auf William Motherby:<\/p>\n<p>\u201eObgleich sein schnelles Wesen, da er die Patienten mit ihren Klagen nicht zuende kommen lie\u00df und ihnen ins Wort fallend sie eines Besseren bedeutete, ihn nicht f\u00fcr alle eignete, so waren doch die, die von ihm Rat und Hilfe begehrten, vollkommen mit ihm zufrieden und bewahrten ihr Vertrauen auf seine Geschicklichkeit bis zum letzten Lebenshauche. Sein Erscheinen galt nicht nur den Kranken, sondern dem ganzen Hause stets als ein Fest, und die treuherzige Teilnahme an allen Ereignissen desselben, die gute Laune, die stets in seinem Geleite war, die Sicherheit und Geistesgegenwart, mit der er dem erkannten \u00dcbel begegnete, sichert ihm bei vielen ein dankbares Andenken. &#8230;&#8230; Kant gab viel auf sein gediegenes Wissen und stellte ihm dar\u00fcber in einem Briefe an Soemmerling ein erfreuliches Ehrenzeugnis aus.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_197\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/William.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-197\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-197 \" alt=\"William Motherby (12.09.1776 - 16.01.1847)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/William-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/William-200x300.jpg 200w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/William.jpg 299w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-caption-text\">William Motherby (12.09.1776 &#8211; 16.01.1847)<\/p><\/div>\n<p>Christian Friedrich Reusch, der j\u00fcngere Sohn des Kant`schen Tischgenossen\u00a0und Professors der Physik\u00a0Karl Daniel Reusch, erw\u00e4hnt 1847 in &#8220;Kant und seine Tischgenossen&#8221;, dass \u201eDr. med. William Motherby\u201c w\u00f6chentlich ein- bis zweimal Tischgast bei Kant war. Weiter schreibt er: \u201eWilliam war h\u00f6chst begabt und liebensw\u00fcrdig, von sprudelndem, treffendem Witze. Den Gefallen am Etymologisieren schien er von Kant zu haben. Seine Lebhaftigkeit und schnelles Auffassen aller Dinge machten ihn in jeder Gesellschaft beliebt, oft zum Mittelpunkt der Unterhaltung. Ein angesehener Staatsbeamter, aus einem anderen Orte, der ihn in einer Gesellschaft so geistreich sprechen h\u00f6rte, \u00e4u\u00dferte sein gr\u00f6\u00dftes Gefallen, indem ihm seines Orts dergleichen nicht geboten werde. Die Einf\u00fchrung der Kuhpocken-Impfung suchte Motherby durch kleine Schriften zu bef\u00f6rdern, wie er \u00fcberhaupt das Talent besa\u00df, wenn er es geltend gemacht h\u00e4tte, durch lebhafte kurze Darstellung Volksschriftsteller zu werden. &#8230;&#8230; Von Dr. med. William Motherby r\u00fchrte die sch\u00f6ne Idee her, dass sich die Freunde Kants j\u00e4hrlich zu einem einfachen Mittagessen an seinem Geburtstage, dem 22. April, versammelten.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Ernst August Hagen in seiner Ged\u00e4chtnisrede auf William Motherby: \u201eWie oft er auch im Wissen hoch \u00fcber den Tischfreunden stand und ihnen in geschickter Durchf\u00fchrung von Behauptungen stets \u00fcberlegen war, so hat er sicher niemandem wehe getan und wer durch seine Erkl\u00e4rung nicht belehrt, wurde wenigstens niemals durch seinen Widerspruch unangenehm ber\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p>William war ein gro\u00dfer Shakespeare-Verehrer und \u00fcbersetzte im vorger\u00fcckten Alter &#8220;Die lustigen Weiber von Windsor&#8221;.<\/p>\n<p>Zu Williams Freundeskreis z\u00e4hlten viele bekannte Pers\u00f6nlichkeiten. Neben Kant seien Wilhelm v. Humboldt, Freiherr v. Stein, der Schriftsteller Ernst Moritz Arndt und der Astronom Friedrich Wilhelm Bessel erw\u00e4hnt, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Ernst Moritz Arndt, ein Jugendfreund Williams, schreibt in \u201eMeine Wanderungen und Wandlungen mit dem Reichsfreiherrn Karl Friedrich vom Stein\u201c \u00fcber seinen Aufenthalt bei William Motherby in K\u00f6nigsberg Anfang 1813:<\/p>\n<p>\u201eBei meinem Freunde Motherby verlebte ich \u00e4hnliche, aber viel jugendlichere, rauscherige Abende als bei den Dohnas und Schr\u00f6tters. Dies war ein edles, freies B\u00fcrgerhaus, ein vom englischen und Kantischen Geist durchwehtes Haus. Motherbys Vater war ein geborener Engl\u00e4nder aus Hull gewesen, Kaufmann in K\u00f6nigsberg, &#8230;., Freund und Tischgenosse Kants. Von dem Geist jenes Lebens hatten die S\u00f6hne des Huller Motherbys etwas abbekommen.&#8221;<\/p>\n<p>William heiratete 1806 Johanna Tillheim (geb. 29.4.1783 in K\u00f6nigsberg), mit der er zwei Kinder hatte: Anna, genannt Nancy, geboren 1807, und Robert (4.4.1808 &#8211; 17.4.1861), der wie sein Vater Arzt und Landwirt wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_198\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/img048.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-198\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-198 \" alt=\"Johanna Motherby ( 29.4.1783 - 22.08.1842)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/img048-198x300.jpg\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/img048-198x300.jpg 198w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/img048.jpg 296w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-198\" class=\"wp-caption-text\">Johanna Motherby ( 29.4.1783 &#8211; 22.08.1842)<\/p><\/div>\n<p>Johanna kam als Tochter eines K\u00f6nigsberger Handwerkers aus eher bescheidenen Verh\u00e4ltnissen. Sie hatte, so ihr Biograph Heinrich Meisner 1893, eine \u201elebhafte frohe Art\u201c und eine &#8220;gef\u00e4llige Weise in Wort und Bewegung&#8221;. Meisner schreibt weiter: \u201eWilliam war in den ersten Ehejahren durch seinen Beruf und seine Arbeiten f\u00fcr die Stadt sehr in Anspruch genommen, was wohl der Grund daf\u00fcr war, dass sich die beiden auseinander lebten. Im April 1809 kam Humboldt als Geheimer Rat und Leiter der Sektion f\u00fcr Kultur und Unterricht nach K\u00f6nigsberg. Er wurde schnell ein gern gesehener Gast im Hause William Motherbys, mit dem er die Verehrung f\u00fcr die Kant&#8217;sche Philosophie und die P\u00e4dagogik Pestalozzis teilte. Bald gesellte sich zu der Freundschaft mit William Motherby eine innige Zuneigung zu Johanna. Nach seinem Abschied aus K\u00f6nigsberg folgte ein reger und leidenschaftlicher Briefwechsel, der erst 1813 abbrach, als Ernst Moritz Arndt in Johannas Leben trat.\u201c Ernst Moritz Arndt, der wie bereits erw\u00e4hnt ein Jugendfreund Williams war, kam 1813 mit dem Freiherrn vom Stein nach K\u00f6nigsberg. Zwischen Ernst Moritz Arndt und Johanna Motherby entwickelt sich eine enge Beziehung, die ebenfalls in einem intensiven Briefwechsel dokumentiert ist (\u201eBriefe an Johanna Motherby\u201c, herausgegeben 1893 von Heinrich Meisner im Brockhaus-Verlag Leipzig). Die freundschaftliche Verbindung bestand bis zum Tod Johannas (1842) und setzte sich auch zu deren Tochter Anna (genannt Nancy) fort, die er \u201eNimble\u201c nannte. Bekannt ist ein Gedicht f\u00fcr die kleine Anna vom 20.3.1813. Die lebenslange Freundschaft mit Anna \u00fcbertrug Ernst Moritz Arndt auch auf deren Mann Louis Simon und dessen Mutter. Er wurde 1833 Pate des ersten Kindes von Anna und Louis, Wilhelm. Wilhelm Simon starb 1916 im Alter von 83 Jahren. Er galt als \u201eeine der vornehmsten Erscheinungen aus der Zeit der deutschen Privatbahnen\u201c. Als Gerichtsassessor war er in den preu\u00dfischen Staatseisenbahndienst getreten. Nach mehreren Jahren im Handelsministerium war er viele Jahre Vorsitzender der Direktion der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft, bis sie 1884 verstaatlicht wurde, woraufhin ihm die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Verwaltung \u00fcbertragen wurde. Ende der 1880er Jahre wurde er ins preu\u00dfische Abgeordnetenhaus gew\u00e4hlt und trat der nationalliberalen Fraktion bei.<\/p>\n<p>Johann Friedrich Dieffenbach (geb. 1.2. 1792 in K\u00f6nigsberg, gest. 11.11.1847 in Berlin) wurde der zweite Ehemann Johannas. Er studierte vom Herbst 1814 bis Anfang 1820 Medizin an der Albertina und war h\u00e4ufiger Gast im Hause Motherby. Er verliebte sich leidenschaftlich in die 9 Jahre \u00e4ltere Johanna, die seine Zuneigung erwiderte. Ein Ermittlungsverfahren wegen &#8220;demagogischer Umtriebe&#8221; (Gr\u00fcndung einer Burschenschaft) und seine Liebe zu der Ehefrau eines angesehenen K\u00f6nigsberger Arztes zwangen den inzwischen 28-j\u00e4hrigen Dieffenbach, K\u00f6nigsberg zu verlassen. Dank der Verbindung Johannas zu Wilhelm v. Humboldt konnte Dieffenbach 1823 in Berlin das Staatsexamen ablegen und sich dort als Arzt niederlassen. Seine Praxis bl\u00fchte, er hatte Patienten aus aller Welt &#8211; Prominente und Arme &#8211; und wurde Begr\u00fcnder der plastischen Chirurgie an der Berliner Charit\u00e9.<\/p>\n<p>Im Jahr 1822 lie\u00df sich Johanna von William scheiden und heiratete Dieffenbach 1824. Dieffenbach schrieb damals an einen Freund: &#8220;Mein Weib ist nicht jung, nicht sch\u00f6n, nicht reich; aber eben weil ihr dieses alles abgeht, werdet ihr um so gewisser \u00fcberzeugt sein, dass ich sie liebe. Dagegen besitzt sie einen so unendlichen Reichtum an G\u00fcte des Herzens, eine k\u00f6stliche Bildung, also G\u00fcter, die nie zu verlieren sind.&#8221;<\/p>\n<p>Die Ehe w\u00e4hrte allerdings nur 7 Jahre. Dieffenbach lie\u00df sich 1831 von Johanna scheiden und heiratete im selben Jahr wieder, diesmal eine Frau, die 27 Jahre j\u00fcnger als Johanna war.<\/p>\n<p>Nach ihrer Scheidung von Dieffenbach gr\u00fcndete Johanna mit ihrer Freundin Elisa von Ahlefeldt (geschiedene Frau des Freikorpsf\u00fchrers Major von\u00a0 L\u00fctzow) einen Salon in Berlin, in dem viele bekannte Pers\u00f6nlichkeiten verkehrten. Sie starb am 22.8.1842 nach kurzer Krankheit.<\/p>\n<div id=\"attachment_200\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_1325.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-200\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-200 \" alt=\" Dr. med. William Motherby kurz vor seinem Tode \" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_1325-250x300.jpg\" width=\"250\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_1325-250x300.jpg 250w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/IMG_1325.jpg 336w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-200\" class=\"wp-caption-text\">Dr. med. William Motherby kurz vor seinem Tode<\/p><\/div>\n<p>William Motherby \u00fcberlebte Johanna noch um einige Jahre, obwohl ihm seine Gesundheit zeitlebens zu schaffen machte. Er hat &#8220;oft dem Tode getrotzt&#8221; (so Prof. Ernst August Hagen in seiner Ged\u00e4chtnisrede). Anders als Kant trank William Motherby \u201eein Glas Wein nur den Freunden zuliebe\u201c. Er starb am 16.1.1847 bei klarem Bewusstsein im Alter von 70 Jahren in K\u00f6nigsberg. Die fr\u00fchere Motherbystra\u00dfe in K\u00f6nigsberg, heute Mladschewo Leijtenanta Roditelewa, wurde 1911 nach ihm benannt.<\/p>\n<p>Wie sein Vater Robert war William Motherby ein gro\u00dfer Naturfreund. Prof. Ernst August Hagen in seiner Ged\u00e4chtnisrede: \u201eMit gr\u00f6\u00dftem Geschmack legte er sich den Garten seiner Wohnung an, der jetzt der Loge zu den drei Kronen geh\u00f6rt, und brachte es dahin, dass die Schw\u00e4ne auf dem Schlossteich heimisch wurden.\u201c Ab 1832 verlie\u00df William K\u00f6nigsberg w\u00e4hrend der Sommermonate (die Winter verbrachte er weiterhin in K\u00f6nigsberg) und bewirtschaftete das Gut Arnsberg mit gro\u00dfem Erfolg. Er wurde Direktor des Vereins zur Bef\u00f6rderung der Landwirtschaft in Preu\u00dfen und schrieb zahlreiche landwirtschaftliche Aufs\u00e4tze. Seine Arztpraxis gab er erst 1840 vollst\u00e4ndig auf. In seinen letzten Lebensjahren verfasste er noch eine anthropologische\/psychologische &#8211; dem Andenken Kants gewidmete &#8211; Schrift &#8220;\u00dcber die Temperamente&#8221;, die 1843 im Otto Wigand Verlag (Leipzig) erschien.<\/p>\n<p>Zu der von William Motherby begr\u00fcndeten Gesellschaft der Freunde Kants geh\u00f6rten auch Williams j\u00fcngere Br\u00fcder Robert (27.4.1781 &#8211; 1.8.1832) und John (16.9.1784 \u2013 19.10.1813). Robert und William standen sich besonders nahe. Robert war zun\u00e4chst Kaufmann, nicht aus Neigung, sondern auf Wunsch des Vaters. Anders als seinem Vater war ihm allerdings kein gesch\u00e4ftlicher Erfolg beschieden, aber er war ein hochgebildeter Mann und erntete sp\u00e4ter gro\u00dfe Anerkennung als Sprachlehrer und Sprachwissenschaftler. Prof. Ernst August Hagen erw\u00e4hnte in seiner Ged\u00e4chtnisrede auf William Motherby, dass dessen Bruder Robert \u201eBeharrlichkeit, Ausdauer, Wissbegierde, Flei\u00df, Feinf\u00fchligkeit, Redlichkeit, Humanit\u00e4t, Liebensw\u00fcrdigkeit, Bescheidenheit und Humor\u201c auszeichneten. Robert gab ein W\u00f6rterbuch des schottischen Dialekts heraus, es folgten die &#8220;Englischen Sprach\u00fcbungen&#8221;, &#8220;Die wahre Geschichte von Romeo und Julia aus dem Italienischen des della Scala \u00fcbersetzt&#8221;, &#8220;\u00dcber das Lernen und Lehren der neueren Sprache mit untermischten Bemerkungen \u00fcber Sprechen und Sprache \u00fcberhaupt&#8221; sowie zahlreiche weitere Arbeiten, die ihm hohe Anerkennung verschafften. Die k\u00f6nigliche deutsche Gesellschaft w\u00e4hlte ihn 1830 zu ihrem ordentlichen Mitglied. Im Sommer 1832 erkrankte er schwer und starb am 1.8.1832 auf einer Erholungsreise in Memel.<\/p>\n<div id=\"attachment_201\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_4063.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-201\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-201 \" alt=\"John Motherby (geb.16.9.1784 in K\u00f6nigsberg, gest.19.10.1813 bei der Erst\u00fcrmung des \u00e4u\u00dferen Grimmaischen Tores in Leipzig)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_4063-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_4063-300x200.jpg 300w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/DSC_4063.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-201\" class=\"wp-caption-text\">John Motherby (geb.16.9.1784 in K\u00f6nigsberg, gest.19.10.1813 bei der Erst\u00fcrmung des \u00e4u\u00dferen Grimmaischen Tores in Leipzig)<\/p><\/div>\n<p>Williams j\u00fcngster Bruder John (geb. 16.9.1784) war wie seine Br\u00fcder ein vielseitig gebildeter Mann. Im Anschluss an sein Jurastudium wanderte er zwei Jahre durch Deutschland und Europa bis nach Paris und Genua und wurde nach seiner R\u00fcckkehr Regierungsrat in K\u00f6nigsberg. Als am 17.5.1813 die Kriegserkl\u00e4rung Preu\u00dfens an Frankreich erfolgte, meldete er sich freiwillig zur K\u00f6nigsberger Landwehr und k\u00e4mpfte an der Seite der Russen gegen Napoleon. Er fiel am 19.10.1813 in Leipzig, wo noch heute ein Denkmal an ihn erinnert.<\/p>\n<p>Sein Freund, der aus Tilsit stammende Dichter Max v. Schenkendorf (1783-1817), hat ihn in folgendem Gedicht verewigt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Auf den Tod von John Motherby, K\u00f6nigl. Regierungsrath und Hauptmann der K\u00f6nigsberg`schen Landwehr 1813.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ach! es ist ein Mann gesunken,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einer aus der Treuen Schaar,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Den mit hellen Himmelsfunken<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">J\u00fcngst entz\u00fcndet dieses Jahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie ein Held auf seinem Schilde<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Liegt er hier an Leipzigs Thor<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Auf dem deutschen Lustgefilde,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das zur Wahlstatt Gott erkor.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sollen wir so bald dich missen?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptmann, deine Compagnie<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Will von keinem Andern wissen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und vergi\u00dft dich nun und nie.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Vaterhaus und Vatersitte<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und die Freiheit war dir werth,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Also hat ein freier Britte,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hat dein Vater dich gelehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und die Kraft war dir gewachsen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In der Freiheit Morgenroth,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In dem sch\u00f6nen Lande Sachsen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Lohnte dich der Freiheitstod.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wandeln wird die Heldenkunde<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach der m\u00fctterlichen Stadt,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die mit Gott und Recht im Bunde<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Unsre Schaar ger\u00fcstet hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hier im deutschen Boden senken<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Neben Gellert wir dich ein;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">M\u00f6chte Gott uns Allen schenken,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Deines Todes werth zu sein.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15x20-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-202 aligncenter\" alt=\"15x20 (1)\" src=\"http:\/\/www.kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15x20-1.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15x20-1.jpg 640w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15x20-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/15x20-1-65x50.jpg 65w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[1]\u00a0Der Kant-Sch\u00fcler und sp\u00e4tere Professoren-Kollege Kants, Karl Ludwig P\u00f6rschke (1752-1812), schrieb am 7.2.1798 an den Philosophen Johann Gottlieb Fichte: &#8220;Da Kant keine Vorlesungen mehr h\u00e4lt, sich von allen Gesellschaften,\u00a0<b>das Haus seines Freundes Motherby ausgenommen<\/b>, zur\u00fcckgezogen hat, so wird er allm\u00e4hlich auch hier unbekannt, selbst sein Ansehen wird geringer.&#8221;<\/p>\n<p>[2]\u00a0Bekannt sind Kants Briefe vom 28.3.1776 an Christian Heinrich Wolke und vom 19.6.1776 an Johann Bernhard Basedow betreffend die Aufnahme von George Motherby (geb. 7.8.1770) in das Philantropinum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freunde-kants.com\/index.php\/de\/kant-leben-und-lehre\/kant-und-die-familie-motherby.html\">http:\/\/www.freunde-kants.com\/index.php\/de\/kant-leben-und-lehre\/kant-und-die-familie-motherby.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robert Motherby, der langj\u00e4hrige Freund Kants, wurde am 23.12.1736 in Hull (Yorkshire, England) geboren. Er hatte vier Br\u00fcder und drei Schwestern. Sein Vater George (geb. 20.12.1688), verheiratet mit Anne Hotham, starb 1748, als Robert noch ein Kind war. Robert Motherby kam wohl um 1751 nach K\u00f6nigsberg: Der in K\u00f6nigsberg t\u00e4tige englische Kaufmann Joseph Green (1727-1786) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":206,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions\/212"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kant-online.ru\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}